Filmkritik: Prometheus

Ridley Scott bringt nach 33 Jahren wieder einen Alien-Film in die Kinos.

Es handelt sich dabei aber nur indirekt um ein Prequel. Der Film spielt hundert Jahre vor dem Alien-Film von 1979 und will etwas Eigenes sein. Man merkt allerdings schnell, dass der Film im „selben Universum“ spielt.

Er fängt mit einer tollen Aufnahme von Wasserfällen an, wodurch meine Hoffnung auf einen Film mit großartigen Aufnahmen gestärkt wird. Auch die Einleitung mit den Hölenmalereien ist interessant und wird von mir so gerne gesehen. Die Frage mit der Entstehung des Lebens wird gestellt, und teilweise auch beantwortet.

Der Film lässt aber auch viele Fragen offen, von denen mich die Antwort allerdings nicht wirklich interessiert. Ich nehme an, hier wird schon an Teil 2 gearbeitet. Man hätte aus diesem Film viel mehr machen können. An den meisten Stellen ahnt man bereits, dass jetzt genau der und der Schockeffekt kommen wird. Die Angriffe der „Monster“ sind teilweise einfach nur lächerlich. Positiv ist allerdings die Atmosphäre/Umgebung des Films, darum ist es doppelt Schade, dass nicht mehr aus dem Film geworden ist. Am Ende darf natürlich auch noch kurz ein Fast-Original-Alien aus einem Körper schlüpfen. War ja klar dass das passieren würde, das hätte man sich auch gerne schenken können.

Prometheus – © www.prometheus-movie.com

 

Noomi Rapace, bekannt aus der Millenium Trilogy, spielt die Hauptrolle und fällt weder positiv noch negativ aus. Sie ist einfach da.

Charlize Theron wirkt übertrieben emotionslos, hier hätten ein paar Emotionen mehr nicht geschadet

Guy Pearce spielt einen gefühlten 120-jährigen. Leider sieht man das auch dem Film an. Der alte Mann wirkt einfach nicht echt. Es wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen einen älteren Schauspieler für die Rolle zu nehmen.

Einzig Michael Fassbender ist positive hervorzuheben, er spielt seinen Androiden ausgezeichnet und dieser schafft es auch, dass der Film interessant und eträglich bleibt.

Ach ja, der Film war ja noch in 3D, das hätte ich fast vergessen, weil mir nichts davon in Erinngerung geblieben ist.

Fazit:

Der Film enttäuscht in vieler Hinsicht, nur Michael Fassbender hält die Prometheus zusammen. Prometheus bekommt von mir 5 von 10 Punkte.

Offizielle Website

 

Kommentar verfassen