Filmkritik: The Raid

22 Elite-Cops stürmen ein Hochhaus gefüllt mit Gangstern. Mehr ist zur Handlung des Films nicht zu sagen.

The Raid zeigt Martial Arts vom Feinsten. Besonders hervorzuheben ist die rechte Hand des Bösewichts – Mad Dog, der eigentliche Endgegner. Er kämpft gegen beide Helden gleichzeitig und ist sowas von überlegen, was die beiden entsprechend zu spüren bekommen.
Der Film ist brutal und lässt einen bei div. Martial Arts-Tricks immer wieder staunen, wobei man immer auf einem „realistischen“ Niveau bleibt.

Ein paar Mankos gibt es natürlich auch

Alle Polizisten lassen auf einmal ihre Waffen liegen, als ob sie mit den Fäusten kämpfen wollen. Zudem wird danach auch keine am Boden liegende Waffe mitgenommen. Nun ja, nicht gerade sehr weitsichtig.
Die Walkie-Talkies funktionieren nicht. Hat den wirklich niemand ein Handy dabei?
Die Scharfschützen von den Ganstern die von außen auf die Cops in dem Gebäude zielen, haben anscheinend auch keine Lust mehr gehabt und sind nach Hause gegangen. Als die Überlebenden das Gebäude verlassen, waren diese auf jeden Fall nicht mehr in der Nähe.

Fazit

The Raid ist genau dass, was man sich erwartet. Ein knallharter Actionfilm, mit einer Martial Arts-Choreografie, die besser ist als dass, was man sich erwatet hatte. Die Handlung kann bei solchen Film eh meist vergessen werden, was hier aber nicht stören ist (im Vergleich zu allen anderen Tony Jaa-Filmen). Man hätte allerdings noch etwas mehr aus dem Film rausholen können, trotzdem ist er für Genrefans absolut zu empfehlen.

Unsere Bewertung

4 Handlung

9 Aktion

Martial-Arts, schneller als das menschliche Auge

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