Abraham Lincoln: Vampirjäger

Was soll man sich schon von einem Film erwarten, der einen solchen Titel trägt?

Gibt es nun die schlechteste Bewertung seit Bestehen unserer Website oder ist hier etwa ein Kultfilm geschaffen worden?
Einziger bisheriger Lichtblick –  als Produzent fungierte Tim Burton.

Plot

Als Kind wird Abraham Zeuge wie seine Mutter von einem Vampir getötet wird. Von nun an sinnt er nach Rache.Bei dem Versuch den Vampir zu töten wird er verletzt, er wird aber gerade noch von einem anderen Vampir gerettet. Dieser bildet ihn dann als Vampirjäger aus. Sein Lehrmeister hat nämlich selbst einen Hass auf Vampire und in diesem Film kann ein Vampir keinen anderen Vampir töten, darum bildet er Abraham aus.

Kritik

Ein Kultfilm ist Abraham Lincoln Vampirejäger mit Sicherheit nicht. Er ist aber auch nicht so schlecht wie ich das erwartet hatte. In der ersten Hälfte weiß der Film mit seiner ernsten Art zu überzeugen, es wird tatsächlich versucht Lincoln glaubwürdig als Vampirjäger darzustellen. Nach dem Trailer habe ich etwas ähnliches wie Van Helsing erwartet, der Film gleitet aber nie auf dieses Niveau herab. Wobei es doch so manche dumme Szene gibt. Wie kann ein normaler Mann einen Baum mit einem kräftigen Axthieb auseinanderschlagen? Diese Fähigkeit hätte man einem Vampir zugetraut, nicht aber Abraham Lincoln.

Die Darstellung der Vampire ist ganz in Ordnung, doch wo sie noch am Anfang recht übermächtig sind, so werden sie am Schluss haufenweise wie Handlanger niedergemäht, was dann doch etwas lächerlich ist.
Die Handschrift vom Tim Burton ist nur gering zu erkennen, da er nur Produzent und nicht Regisseur ist. Das soll aber kein Kritikpunkt sein. Die Dialoge im Film sind schwach und teilweises etwas zu dick aufgetragen. Mit der zweiten Hälfte wird der Film deutlich schwächer, Lincoln legt seine Axt nieder und wird Präsident, was zu viel Zeit in Anspruch nimmt und dem Streifen sein Flair nimmt.

Es gibt auch einige Logikfehler. Zum Beispiel: Als ein Vampir versucht auf einen anderen Vampir einzustechen, umgibt ihn quasi ein unsichtbares Schutzschild, da sie sich ja nicht gegenseitig töten könne. Später gelingt es aber einem Vampir, einen anderen zu verletzen. Gerade in die letzte halbe Stunde schwächt den Film drastisch und wird langsam zu dem was man erwartet hat.

Fazit

Ein ernstgemeinter Vampirjägerfilm der besser ist als erwartet. Es gibt zwar die bisher geringsten Movie Onions, allerdings sind es mehr als erwartet.

Foto: Offizielle Website

 

 

Unsere Bewertung

4 Gesamt

Nicht unbedingt besser als der Titel es erwarten lässt.

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