2012 – Das Ende aller Tage – Teil 1

2012

Im heurigen Jahr durftet ihr bereits einiges erleben, 100 Jahre Titanic-Unglück, die Vorratsdatenspeicherung, Parteigründungen, die Präsidentschaftswahl in den USA und einige andere stürmische Ereignisse. Doch damit nicht genug, das diesjährige Hauptevent steht uns noch bevor: Die alles umwälzende Apokalypse.

Rund um den Globus herrscht in verschiedenen Teilen der Bevölkerung der Glaube, dass am 21. Dezember 2012 etwas „Großes“ passierten wird. Die uns vertraute Welt wird zerstört oder verändert. Verschiedenste Theorien finden ihre begeisterten Anhänger. Diese glauben großteils, zum Teil fanatisch, an das Ende aller Tage.

Die Gemeinschaft der Weltuntergangsgläubigen teilen sich in verschiedene Grüppchen, die sich unterschiedlich auf die kommenden Wochen vorbereiten. Während sich die einen entspannt zurücklehnen um die Show zu genießen, decken sich andere mit Hammsterkäufen ein und bauen Vorratslager in Wäldern. Gold wird gehortet und im Garten vergraben, um sich für die Zeit nach dem großen Zusammenbruch zu wappnen, denn der Untergang muss ja nicht entgültig sein, sondern könnte auch nur einzelne Bereiche, wie das Finanzsystem, betreffen. Wieder andere bauen an ihrem fluguntauglichen Raumfahrzeugen oder richten einen bewaffneten Bunker in der 4-Zimmer Wohnung ein. Erinnerungen an das Millenium werden wach. Auch in der Werbung ist dieses Thema angekommen, so warb ein Parfum-Hersteller vor kurzem noch mit der „Final Edition“.

Ausgangspunkt der kursierenden Weltuntergangshypothesen ist eine angeblich besondere planetare Konstellation, nämlich, dass alle Planeten unseres Sonnensystems in einer Reihe stehen. Dies kommt alle 26.000 Jahre vor und bedeutet einen Neuanfang, dies wussten offensichtlich bereits die Maya, den deren Kalender endet am 21. Dezember diesen Jahres. Es scheint, dass alle für die nächsten Jahre verfügbaren Vorhersagen und Prophezeiungen nun auf diesen Tag fokussiert werden. Was nicht passt, wird passend gemacht, so wurde die Apokalypse bereits auf das Jahr 2003 „berechnet“, als bekanntlich nichts passierte, wurde wohl auf 2012 korrigert.
Bei der ganzen Schwarzmalerei wird übersehen, dass die Erde diese Konstellation, die es ja so wie befürchtet nicht gibt, schon einige Mal schadlos überstanden hat, es besteht somit ein Fünkchen Hoffnung.

Aber auch der historische Hellseher Nostradamus hat es sich nicht nehmen lassen zum Thema „2012“ einen Beitrag zu leisten. Für den Zeitraum von 2003 und 2022 sagte er klimatische Umstürze und für das Jahr 2012 den dritten Weltkrieg weis. In Anbetracht der weltweit politischen Vorgänge, könnte sich das noch ausgehen. Trotz diese düsteren Aussichten gibt es von Nostradamus aber auch Voraussagen für die Zeit nach dem Ende. Es ist wohl doch noch nicht aller Tage Abend.

Keine Panik

Dass 2012 nicht unbedingt das Ende aller Tage bedeutet, sondern lediglich einen Neubeginn, an dem sich eine kollektive Bewusstseinserweiterung einstellen wird ist eine beliebte Theorie. Vor allem in esotherischen Kreisen gehen deren Anhänger davon aus, dass mit dem Großereignis „2012“ die Menschheit mit einem neuen, besseren Bewusstsein erwachen wird. Dem voran geht die Annahme, dass wir sowohl körperliche als auch geistige Wesen sind, die bereits auf der Schwelle zu dieser Stufe stehen und in kürze ihr volles Potential entfalten wird. Dies hat den Vorteil, dass die Menschen insgesamt weiser und erleuchtet sein werden, was wiederum eine bessere Welt mit sich bringt, in der Hunger, Krieg und Umweltverschmutzung sich schwer tun werden. Da unser Planet in diesem Szenario nicht zerstört wird, sondern sich auf ein geistiges höheres Level hievt, findet diese recht positive Annahme viele Anhänger. Kann man ihnen ja auch nicht verübeln.

Massenselbstmord

Weniger positiv auf das „Ende der Welt“ sind einige wenige religiöse Sekten eingestimmt, die der Apokalypse zuvorkommen wollen, indem deren Mitglieder kollektiven Selbstmord begehen.
Dies wird auch in dem kleinen Dörfchen Bugarach im Süden Frankreichs befürchtet, welches zur Pilgerstätte für Sektenanhänger geworden ist. Diese glauben, dass besagtes Dorf vom Untergang verschont wird, weshalb sie sich dort in Grüppchen einfinden. Trotzdem wiegen sich nicht alle apokalyptischen Gäste in Sicherheit, denn es wird ein Massenselbstmord befürchtet, weshalb die Behörden alamiert sind und das Schauspiel beobachten. Die Einwohner sind über ihre neuen Nachbarn etwas iritiert, da diese in langen Gewändern, in Zelten und Hütten hausend, durch die malerische Ortschaft spatzieren.

Was wird passieren?

Da die Apokalypse nicht alle Tage statt findet, erwartet das geneigte Publikum ein entsprechendes Schauspiel, dass das dieser Endgültigkeit entspricht. Wir haben uns die populärsten Untergangsszenarien vorgenommen und erklären Ihnen im Teil 2 womit Sie bald zu rechnen haben.

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