2012 – Das Ende aller Tage – Teil 2

Galaktische Konstellation

Im ersten Teil haben wir uns grob mit dem 2012-Phänomen auseinandergesetzt. Nun geht’s ans Eingemachte, erfahrt nun womit ihr in Kürze zu rechnen habt. Wir haben die beliebtesten Untergangsszenarien für euch zusammengefasst.

Vorab sei gesagt, dass sich für die folgenden Ereignisse viele Varianten mit z.T. komplexen Ausläufern finden lassen. Somit erheben wir mit dieser Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit – bei diesem Thema ist das sowieso nicht ganz einfach. Aber auch von der wissenschaftlichen Seite gibt es verschiedene Ansichten zu den Szenarien, wir haben uns für die Plausibelsten entschieden.

Prophezeiung: Das Ende des Maya-Kalenders

Die Maya

Am 21. Dezember 2012 endet der Maya-Kalender und somit auch unser dasein – so glauben manche. Tasächlich basiert der Maya-Kalender auf anstronomischen Beobachtungen und ist in feste Runden und Zyklen eingeteil. An diesem Tag geht eine 5000-jährige Periode zu Ende. Dies sorgt desahlb für Wirlbel, da wir im Gegensatz zu den Mayas mit einem „unendlichen“ Kalender planen. Also nur ein großes Missverständis.
Ein kürzlich in Guatemala aufgetauchter Maya-Kalender verschiebt den Weltuntergang zudem in weite Ferne, da dieser mit einem Zyklus von 7000 Jahren rechnet.

Zyklus: Galaktische Konstellation

Galaktische Konstellation

In Kürze wird unsere Sonne, die Erde und alle anderen Planeten unseres Sonnesystems in einer seltenen Konstellation stehen, die nur alle 25.800 Jahre auftritt. Zusätzlich zeigt die Erdachse in Richtung „Zentrum der Milchstraße“. Wenn alle richtig stehen, stellt die Milchstraße und die Sonne zur Wintersonnewende ein „Sternentor“ dar. Dies wird wahrscheinlich ein optische Schauspiel der Extraklasse, jedoch rechen manche mit unschönen Besuchern aus dem „Sternentor“.

Tatsächlich handelt es sich bei der „Konstellation“ um nichts außergewöhnliches. Dass die Erdachse in Richtung „Zentrum der Milchstraße“ zeigt ist so auch nicht möglich, dazu müsste unsere Erde „umkippen“.

Outer Space: Sonnenstürme

Sonnenstürme

So ein Sonnensturm kann richtig unangenehm sein, bei entsprechender Stärke vermag er Funkverbindungen und Energieversorgung lahmzulegen. Ein potenter Sonnenwind rast mit 900 Kilometern pro Sekunde auf die Erde zu. Diese Extreme sind zum Glück selten der Fall, ausserdem schützt uns das Magnetfeld der Erde indem es die meiste Energie des Sonnensturms in den Weltraum ablenkt. Wir sehen dann die schönen Polarlichter. Naturkatastrophen werden durch einen Sonnensturm nicht ausgelöst.

Outer Space 2: ANNUNAKI

ANNUNAKI

Oder die Rückkehr der Schöpfergötter. Manche gehen davon aus 2012 die damaligen „Schöpfer“ zurückkehren – diese haben sich vor langer, langer Zeit mit den primitiven Menschen gekreuzt um ein neues Volk zu erschaffen oder auch um sich Arbeitsklaven zu halten. Dann gab es womöglich einen Aufstand oder den Göttern wurde nur langweilig und verließen uns wieder. Aber sie versprachen zurückzukommen. Ankunft in Kürze.

Zyklus 2: Polsprung

Polsprung
Als „Polsprung“ wird die Umpolung des Erdmagnetfelds bezeichnet. Für gewöhnlich findet alle 200.000 Jahre ein Magnetischer Polsprung statt, da der letzte aber bereits etwa 740.000 Jahre zurück liegt, könnte es sein, dass wir diesen noch im heurigen Jahr erleben. Wäre langsam an der Zeit.

Ein Polsprung ist aber kein spontanes Ereigniss, sondern schleichend. Das Magnetfeld der Erde verändern sich indem es seit ca. 1000 Jahren schwächer wird. Sollte dieses wirklich ausfallen, könnten Sonnenstürme ungehindert auf die Erde treffen. Somit wären viele ergeizigen Klimaziele in weite Ferne gerückt, da es sehr warm werden wird.

Outer Space 3: PLANET X

PLANET X

Der „Planet X“ oder auch „Nibiru“ genannt, soll irgendwann in unser Sonnensystem eingetaucht sein und als Trabant der Sonne seine Kreise ziehen. Bei einer Umlaufzeit von 3.600 Jahren wird er 2012 wieder in unser Sonnensystem eintreten, die Erde treffen oder nur knapp an ihr verbei rauschen und damit für Wirbel sorgen. In Fachkreisen wird behauptet, auf dem „Planet X“ wohnen die „Annunaki“ (s.o.). Ein Unheil kommt also selten allein.
Zur Beruhigung, mittlerweile müsste „Nibiru“ schon mit dem bloßen Auge sichtbar sein.

Heute ist nicht aller Tag Abend

Das waren unsere Top 6 der apokalyptischen Untergangstheorien, wir hoffen, dass ihr nun gut gerüstet für den 21. Dezember 2012 seid und euch entsprechend vorbereiten könnet. Wir lesen uns am 23. Dezember wieder.

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