Happy 150th Birthday, Tube!

Am 10. Jänner 1863 fuhr der erste Zug von Paddington nach Farringdon. Seit diesem Tag ist die „London Underground“, wie sie offiziell heißt, nicht mehr aus der britischen Hauptstadt wegzudenken.

Die „Tube“ (dt. „Röhre“) mit einem mehr als 400 km langen Untergrundnetz, 270 Stationen und 11 U-Bahnlinien befördert durchschnittlich etwa 3,2 Mio. Fahrgäste pro Tag. Doch was genau macht die Londoner U-Bahn für z.B. Accessoires und somit für die Souvenir-Industrie so beliebt?

Mind the gap

Der Sicherheitshinweis „Mind the gap“ wurde 1969 das erste Mal in der „London Underground“ verwendet. Da einige Plattformen hauptsächlich auf älteren Streckenabschnitten der Londoner U-Bahn in einer leichten Kurve liegen, entsteht eine gefährliche Lücke, wenn der Zug an der gekrümmten Plattform hält. Die Durchsage soll Passagiere davor bewahren, in die Lücke zu stürzen.

Die erste Durchsage wurde von Peter Lodge gesprochen und ist in einem ziemlich harschen Ton gehalten, damit das Überhören der Ansage nahezu ausgeschlossen wird. Auf YouTube sind etliche Videos von Touristen zu finden, die sich sehr über die Ausdrucksweise amüsieren. Diese etwas brüske Version wird nach und nach durch eine etwas neutralere, angenehmer klingende Version ersetzt, die von der heute 42-jährigen Synchronsprecherin Emma Clarke gesprochen wird.

An der U-Bahn-Station „Embankment“ beispielsweise kann man noch die Stimme von Peter Lodge hören:

Die berühmte Phrase wurde in vielen Büchern, Filmproduktionen, Videospielen und Musikalben verwendet. Auch für London-Souvenirs ist das „Mind the gap“-Logo ein beliebtes Motiv und wird somit in die ganze Welt gestreut.

Das Liniennetz

Als die zweitlängste U-Bahn der Welt hat die „London Underground“ auch ein beeindruckendes U-Bahn-Netz vorzuweisen. 1933 entwarf Harry Beck erstmals einen Liniennetzplan, der zunächst elektrischen Schaltplänen ähnelte, später wurden nur noch gerade Linien horizontal, vertikal oder in einem diagonalen 45-Grad-Winkel verwendet. Dieses Design wird heute auf T-Shirts, Ansichtskarten, Tassen und viele andere Souvenirs gedruckt und wird seit langer Zeit als typisch für London empfunden.

Unsere Top-5 „Tube-Souvenirs“

5. Mind the gap-Tee
Drei kleine Döschen mit originalem „English Tea“ im Mind the gap-Design.

Mind the gap tea

4. U-Bahn-Fahrkartenbörse
Perfekter Aufbewahrungsort für die Fahrkarte – mit integriertem U-Bahn-Plan.

Underground map travel card wallet

3. Fahrkarten-Kissen
Kuscheln mit einer Tagesfahrkarte vom 1. Jänner 2012 für die Zonen 1-6.

Travelcard Cushion

2. U-Bahnplan-Duschvorhang
Während der morgendlichen Dusche am Duschvorhang nachschauen können, welche U-Bahn man heute nehmen muss – wie praktisch!

London Underground Shower Curtain

1. U-Bahn-Zelt von Monster Factory
Zelten in einer Londoner U-Bahn – vielleicht der perfekte Begleiter für das nächste Festival?

London Underground Tube Tent by Monster Factory

Im offiziellen Shop von „Transport for London“ könnt ihr euch eure U-Bahn-Souvenirs sogar selber designen und in die ganze Welt verschicken!

Was auch immer die Londoner U-Bahn so besonders macht – wir hoffen auf viele weitere Jahre mit „Mind the gap“-Souvenirs, T-Shirts mit dem U-Bahn-Netz und Videos mit der berühmten Durchsage. Auch wenn manche solche Souvenir-Geschenke einfallslos finden – jeder sollte zumindest eines davon sein Eigen nennen können.

Wer verunsichert ist, wie man sich in der „London Underground“ verhalten soll, findet hier noch ein kleines Tutorial.

  • Little Miss sagt:

    Ich hab noch keine Tube-Souvenirs, aber das Zelt wäre fürs nexte Festival perfekt! :)

    • Union Kat sagt:

      Das muss sich aber schleunigst ändern, Little Miss! :)
      Ich habe übrigens zu meinem Geburtstag gerade wieder ein Tube-Souvenir bekommen: Eine „London-Underground magnetic clock“ :)

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