Alt-J – An Awesome Wave

Man hat mich kürzlich gefragt, welche für mich die beste Platte 2012 sei. Darauf gibt es für mich eine ganz klare Antwort!

Newcomer des Jahres

Die Band des Albums, das mich im vorigen Jahr am meisten begeistert hat, ist gleichzeitig auch meine Entdeckung des letzten Jahres. Eine Freundin hat im Herbst auf Facebook ein Video von der mir noch unbekannten Band Alt-J gepostet. Als ich es anschaute, merkte ich, dass ich das Lied doch schon vom Radiosender meines Vertrauens in die Gehörgänge gespielt bekam. Aber abgesehen vom Mitträllern schenkte ich diesem bis dato keine weitere Aufmerksamkeit.

Angesteckt von der Euphorie meiner Freundin hörte ich auf Amazon ins Album rein und kaufte es sofort. Als ich die CD (ja, ich kaufe CDs und Platten!) ein paar Tage später in das Autoradio steckte, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich beschallte damals jeden Mitfahrer und Mitarbeiter mit meinem neuen Lieblingsalbum. Für mich ist es auch jetzt nach wie vor eine der besten CDs, die ich gekauft habe.

Meine Anspieltipps

Track 4: Breezeblocks
Track 6: Something Good
Track 8: Matilda
Track 10: Fitzpleasure
Track 12: Bloodflood

Über die Band

Der Name der aus Leeds stammenden Band, die sich früher noch „Films“ nannte, ergibt als Tastenkombination auf britischen Tastaturen das Delta-Zeichen. Dieses Smbol wird in mathematischen Gleichungen als Symbol für Änderung verwendet. Als sich die Band diesen Namen gab, hätten sie sich an einem Wendepunkt im Leben befunden, der viel Veränderung gebracht habe, sagte Gwil Sainsbury – Gründungsmitglied der Band.

Die Band wird mit den Wild Beasts (Achtung: Empfehlung!), The XX und Radiohead verglichen. Meiner Meinung nach stimmt das auch: Die Jungs von Alt-J vereinen die besten musikalischen Elemente dieser Bands mit ihrem ganz eigenen und innovativen Sound.

Am 1. November 2012 gewannen sie den renommierten britischen Mercury Music Prize.

Unsere Bewertung

10 Gesamt

Simply the Best!

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