Life Of Pi – Schiffbruch mit Tiger

Schiffbruch mit Tiger

Nachdem ich die Bilder und den Trailer gesehen haben war ich erstmal skeptisch. Schiffbruch mit Tiger klingt nicht sehr einladend. Trotz der schönen Promotionbilder ist der Film erstaunlich nüchtern und knallhart. Lasst euch also nicht täuschen.

Pi ist Sohn eines Zoobesitzers in Indien. Als Kind ist Pi von Religionen besessen, und konvertiert hin und her. Sein Vater möchte Pi lehren zuerst, die nicht so schöne, Realität zu erkennen, bevor er sich für einen Gott entscheidet. Er erteilt ihm eine Lehre, worauf hin Pi seinen Glauben verliert.

Eines Tages beschliesst Pi’s Vater nach Kanada auszuwandern, um dort die Tiere zu verkaufen und ein neues Leben zu beginnen. Die Überfahrt soll mit einem japanischen Frachter erfolgen. Auf offener See gerät das Schiff in einen Sturm und erleidet Schiffbruch. Die einzigen überlebenden sind Pi, ein Zebra, der Orang-Utan ‚Orange Juice‘, der Tiger ‚Richard Parker‘ und eine Hyäne. Nachdem der Tiger alle anderen Tiere erledigt hat, sind die beiden völlig alleine und Pi muss lernen mit Richard Parker klar zu kommen.

Die beiden erleben viele unglaubliche Abenteuer auf offener See (bildgewaltig, bewegend und unvergesslich). Ob das Ganze gut ausgeht und ob die Geschichte auch wahr ist, das werde ich an dieser Stelle lieber für mich behalten.

Kritik

Unter 3000 gecasteten Schauspielern wurde der, noch völlig unerfahrene, Suray Sharma ausgewählt. Dieser talentierte Junge wird im Moment hoch gelobt, zurecht! Life of Pi ist ein Roman des kanadischen Schriftstellers  Yann Martel. Die Verfilmung ist  Ang Lee (Hulk, Tiger and Dragon) zu verdanken

Es steckt so viel Gutes in diesem Film. Eine fabelhafte Geschichte, mit großem moralischen Wert. Wunderschön umgesetzt, gespielt und erzählt. Er kommt mit wenig Schauspielern aus, dafür mit viel guter Animationstechnik. Ich war mir fast sicher der Tiger ist echt. Auch die 3D-Technik kann sich sehen lassen, aber leider (wie so oft) nur in höchstens zwei bis drei Szenen, die restliche Zeit stört das Ding auf der Nase einfach nur. Ich bin kein 3D-Fan. Mehr gibt‘s nicht zu kritisieren. Das Gesamtkunstwerk stimmt hundertprozentig.

 

Fazit

Life of Pi ist weder eine Fortsetzung, noch ein Prequel und auch keine Neuverfilmung irgendeines alten Schinkens. Also wer endlich wieder mal einen einzigartigen Film sehen will, ist hier richtig. Ich wünsche viel Spaß beim genießen, denn er ist so vielseitig, dass jeder sein Plätzchen darin finden wird. Ich bin gespannt, ob das dieses Jahr noch getoppt werden kann. Volle Punktzahl.

Foto: © Life of pi Movie

Unsere Bewertung

10 Gesamt

Fantastisch!

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