Gangster Squad

Gangsterboss Mickey Cohen (Sean Penn) regiert Los Angeles, er versucht die gesamte Westküste an sich zu reißen. Nur eine geheime Spezialeinheit der Polizei, versucht seine Geschäfte zu sabotieren.

Der Film setzt das Flair der 40er Jahre geschickt um und erinnert stark an das Video-Spiel „LA Noire“. Gleich zu Beginn zeigt der Film, welcher Ton eingeschlagen wird – Menschen werden in Hälften gerissen und Hände abgehackt. Für die Rolle des Gangsterboss Mickey Cohen, wurde der zweifache Oscarpreisträger Sean Penn gewählt, was sich als die absolut richtige Entscheidung herausstellte.

Er wirkt stets bedrohlich und ist von einer Aura der Arroganz umgeben, was sicherlich auch am Make-Up liegt. Er hätte ein weiterer großer Gangsterboss der Filmgeschichte werden können, leider gibt die Geschichte nicht genug her, um ihn in diesen Status empor steigen zu lassen. An Penn’s Darstellung liegt es auf jeden Fall nicht.

In dem Film gibt es keinen richtigen Hauptdarsteller, das Team ist der wichtigste Part, was in diesem Fall positiv ist. Am meisten Sreentime bekommen dennoch Josh Brolin und Ryan Gosling.
Josh Brolin ist die perfekte Besetzung für einen Cop, der auch zu härteren Methoden greift. Ein Hollywood-Milchbubi wäre hierfür wohl unglaubwürdig gewesen. Ryan Gosling ist natürlich der Frauenschwarm, der (wieder einmal) nur eine Auge für Emma Stone hat und sich dadurch in die Höhle des Löwen begiebt. Ein Highlight ist der revolverschwingende Cowboy-Cop (Robert Patrick), der auch versucht seine Freunde in Western-Manier aus einem Gefängnis zu befreien.

Der Film bleibt bis auf vereinzelte Szenen, seiner harten Gangart nicht treu, was ihn davon abhält zu einem Meisterwerk zu werden. Es ist ein Mix aus Actionkomödie und knallhartem Gangsterfilm, aber beides nicht so richtig – trotzdem funktioniert es.

Fazit

Gangster Squad ist ein empfehlenswerter Film, mit harten Gangstern und coolen Cops, der es knapp versäumt ein Klassiker zu werden.

Unsere Bewertung

8 Gesamt

Hart aber gerecht!

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