Flight

Flight - (c) www.paramount.com

Whip Whitaker (Denzel Washington) landet ein abstürzendes Flugzeug auf spektakuläre Art und Weise und rettet dadurch viele Menschenleben. Allerdings stand er während des Fluges unter Alkohol- und Kokaineinfluss. Dies wird bekannt und Ermittlungen werden gegen ihn aufgenommen. Whip muss sich nun auf das Verfahren vorbereiten und mit seiner Alkoholsucht zurecht kommen.

Whip ist zwar bewusst, dass er viel trinkt, will sich aber die Sucht nicht eingestehen. Dieses Verhalten verkörpert Denzel Washington auf sehr realistische Art und Weise – seine Performance wurde durch eine Oscar-Nominierung gewürdigt.
John Goodman spielt einen ungewöhnlichen Drogendealer, der für einige Lacher sorgt.

Gerade mal die erste halbe Stunde ist großartig. Von Schnitt bis Musikauswahl harmoniert nahezu alles perfekt. Allein die kurze Nebenhandlung von der drogensüchtigen Nicole hätte man sich sparen können. Es hätte vollkommen ausgereicht, wenn sie im Krankenhaus zum ersten Mal aufgetaucht wäre. Leider ist auch die Chemie zwischen den beiden Darstellern nicht wirklich glaubwürdig.

Das Drehbuch lässt nach dem Flugzeugabsturz ziemlich nach. Es wird nur am Rande auf das Gerichtsverfahren eingegangen. Der Hauptteil ist eine Charakterstudie eines Alkoholikers. Dies wird aber zu sehr in die Länge gezogen und die Handlung ist vorhersehbar.

Fazit

Flight ist ein Drama über einen Alkoholiker, das ganz nett startet, aber dann nicht mehr viel zu bieten hat. Den Film muss man nicht gesehen haben und ist nur für echte Denzel Washington-Fans zu empfehlen. Dieser bewahrt „Flight“ durch seine solide Leistung vor einer schlechteren Bewertung. Kurzum – die Story würde mehr hergeben.

Flight bekommt von mir 5 von 10 Movie Onions.

Foto: Flight – © www.paramount.com

Unsere Bewertung

5 Gesamt

Müder Seegang

Kommentar verfassen