The Last Stand

Im kleinen verschlafenen Kaff Sommerton – direkt an der Mexikanischen Grenze – vertreibt sich der ehemalige Drogenfander Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) seine Zeit als Sheriff. Die Idylle wird jedoch gestört, als der Drogenboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) auf spektakuläre Weise aus seiner Gefangenschaft flieht und mit einer getunten Corvette Richtung Grenze rast. Sheriff Ray Owens stellt sich ihm in den Weg.

Arnie is back! Jedoch nicht so fulminant wie gewünscht, der Streifen ist leider kein echter Schwarzenegger-Film. Steven Seagal oder Jean-Claude Van Damme hätten die Rolle des alternden Sheriffs ebenfalls übernehmen können. Der Unterschied liegt lediglich darin,  dass The Last Stand dann direkt in der Videothek erschienen wäre. Das Schwert aus Conan, der Barbar ist kurz zu sehen, das ist aber auch alles, was an die starken Nolde-Klassiker erinnert.

Forest Whitaker spielt souverän den FBI-Agenten, der aber ziemlich überflüssig ist. Noch überflüssiger ist Jackass-Star Johnny Knoxville, der den Dorfdeppen mimt.

The Last Stand mischt Elemente von The Fast and the Furios mit etwas Fluchtpunkt San Francisco und garniert dies mit einer Unmenge an Patronen. Funktioniert aber nur bedingt.

Übrigens, wenn ein Fahrzeug mit einem riesigen Magneten in die Höhe gezogen wird und das Maschinengewehr des Wachmanns an die Decke spickt, werden auch die Handschellen des Insassen angezogen.

Fazit

Die Erwartungen an einen Aktion-Film liegen in Sachen Handlung oder Innovation generell etwas tiefer. Ein alternder Schwarzenegger hätte trotzdem das Potential gehabt, diese einigermassen zu erfüllen. The Last Stand tut dies nicht und ist deshalb nur leichte Unterhaltung für zwischendurch.

Unsere Bewertung

4 Gesamt

Kein tolles "I'll be back"

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