Wild Beasts – Smother

Neues Album Mitte 2013

Da die Wild Beasts momentan gerade wieder im Studio zu Album Nr. 4 sind, habe ich ihre letzte CD „Smother“ aus dem Regal geholt und muss gestehen: Dieses Album ist ein Never Ending Ohrwurm.

Der Beginn einer großen Liebe

Im Jahre 2010 habe ich die Band eher zufällig entdeckt und verliebte mich sehr schnell unsterblich in ihre Musik. Ich kaufte damals beide bisher veröffentlichten Alben und ging innerhalb eines Monats auf zwei Konzerte. Ihre Lieder begleiteten mich mehrere Monate lang.

Als ich während ihren Studioaufnahmen zum dritten Album in einem Interview las, dass die Wild Beasts verstärkt Synthesizer verwenden, war ich besorgt. Ich vergötterte die beiden Vorgängeralben „Limbo, Panto“ und „Two Dancers“ weil sie für mich ‚echt‘ waren. Im Mai 2011 waren eine Freundin und ich dann auf dem Donaufestival in Krems (Österreich), wo die Beasts ihr allererstes Konzert nach ihrem Studioaufenthalt gaben. Und was ich da zu hören bekam, war grandios. Danach fieberte ich dem Erscheinen des Albums nur noch mit positiven Gefühlen entgegen.

Smother

Ein paar Tage vor dem offiziellen Release posteten die Wild Beasts dann auf Facebook einen Link zu einem Album-Stream. Ich habe es ein erstes Mal angehört, ein zweites Mal, ein drittes, viertes, fünftes Mal … ich bekam nicht genug davon. „Smother“ lief damals bei mir auf und ab.

Die Lieder ‚Bed of Nails‘ (I would lie anywhere with you, any old bed of nails would do.) und ‚Reach A Bit Further‘ (I was angry and brash as a bull, you were devastatingly beautiful) haben es mir besonders angetan.

Allerdings ist jedes Lied in dem Moment in dem ich es höre mein Lieblingslied. Und so sollte ein Album meiner Meinung nach auch sein: Vollgepackt mit Lieblingssongs.

Die gesangliche Symbiose der beiden Leadsänger Hayden Thorpe (Falsett) und Tom Fleming (Tenor) hat auf diesem Album Perfektion erreicht. Mit Augenzwinkern bezeichnen sich die Wild Beasts als Boyband – und irgendwie passt dieses „Boygroup thing“ auch.

Für „Smother“ haben sich die Wild Beasts zusätzlich noch weibliche Unterstützung geholt: Katie ist eine langjährige Freundin der Band und unterstützt die Jungs live als Backgroundsängerin und auf dem Keyboard.

Fazit

Das bisher elektronischste Album der Wild Beasts ist nicht mein Lieblingsalbum, aber trotzdem ein sehr gutes! Kurz gesagt: Der Name des letzten Tracks „End Come Too Soon“ hätte treffender nicht sein können.

PS: Der Song „Smother“ ist am gleichnamigen Album nicht vorhanden. Den gibt es als Bonustrack auf der Single „Albatross“ und einzeln als Download.

Unsere Bewertung

8 Gesamt

Macht süchtig!

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