40 Tage ohne Facebook – Fünfter Lagebericht

Tage 26 – 32

1 Nachricht, 2 Anstupser, 6 Veranstaltungseinladungen, 7 Freundschaftsanfragen und 196 Fotomarkierungen. Das ist das Resumée nach 32 Tagen ohne Facebook. Dass mich diese Information neugierig macht, ist wohl verständlich. 196 Fotos schwirren auf Facebook herum, auf denen ich zu sehen bin, aber keine Ahnung habe, wie sie aussehen. Diese Info macht die Herausforderung, einen kurzen Blick zu riskieren, noch um einiges schwieriger.

Eine weitere Hürde errichtete sich diese Woche. Ich sollte die Facebook-Seite bei der Arbeit betreuen. Leider musste ich meinem Chef mitteilen, dass das momentan nicht möglich wäre, ich es nach Ostern aber natürlich sehr gerne mache. Als ich dann sagte, warum das so wäre, breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus und er meinte, das wäre in diesem Fall natürlich in Ordnung – Glück gehabt!

Ansonsten ist mein Zustand unverändert. Noch immer vermisse ich das soziale Netzwerk fast gar nicht. Wenn Freunde sich darüber beklagen, dass sie bestimmte Gruppen langsam verlassen müssen, weil es so anstrengend ist, wie oft diese etwas posten, kann ich nur lächeln. Solche Probleme habe ich derzeit keine.
Ich habe noch immer meine Bonziis, denen es bestens geht und von denen ich mittlerweile bereits sechs Stück in die große, weite Welt entlassen konnte: Pauli, Janosch, Spikey, Tim, Lilli und Felix. Josh wird derzeit auf den Ernst des Lebens vorbereitet.

Acht Tage habe ich noch bis ich das große Ziel erreicht habe. Diesem Tag fiebere ich allerdings nicht so entgegen, wie ich es am Anfang des Experiments erwartet habe.

 

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