Schon wieder Bordellpläne in Vorarlberg

Das bisherige Bregenzer Bahnhofsareal wird bis zum Jahr 2017 in das „Seequartier am Bahnhof“ umgebaut.

Großes ist in Planung: Auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Mehrerauerbrücke und Bahnhof entsteht eine zukunftsträchtige Kombination aus Wohnungen, Büros, Geschäften und öffentlichem Verkehr. 140 Wohneinheiten stehen zum Verkauf. Eine gemeinsame Tiefgarage mit der gegenüberliegenden Seestadt ist geplant. (Quelle: www.wirtschaftsservice-bregenz.at)

Doch nun rückt das Großprojekt in ein dubioses, rotes Licht. Insider berichten, dass im zukünftigen Aushängeschild der Stadt Bregenz auch ein Bordell Einzug finden soll. Das Thema „käufliche Liebe“ ist kein neues in Vorarlberg, in fast regelmässigen Abständen lässt eine Gemeinde mit Bauplänen aufhorchen. Diesmal ist es die Landeshauptstadt, die dergleichen für nötig hält.

Szenekenner Lance Hardwood bestätigt gegenüber Ländle Magazin, dass bereits länger nach Betreibern für ein solches Etablisment Ausschau gehalten wird. Dieser soll in einer Ausschreibung ermittelt werden.

Widerstand formiert sich

Die Rotlicht-Ambitionen stoßen natürlich nicht nur auf enthusiastische Unterstützer. Gerade die Anrainer sind entsetzt und haben kein Verständnis für solche Pläne. Schließlich würde sich dadurch die Wohnqualität mindern und für Jugendliche im angrenzenden „Between“ seien diese die falschen Signale. Mehrere Bürger haben sich bereits zu einer Bürgerinitative zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Stoppt die Rammler“ versuchen sie nun dieses Vorhaben zu unterbinden und die Betreiber zur Umkehr zu bewegen.

Auf Nachfrage streiten die Verantwortlichen jegliche Vorwürfe ab und sprechen von einem schlechten Scherz.

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