M.Corvin im Lowlife

Die Vorarlberger m.corvin präsentierten gestern (25. April) im Bregenzer Lowlife ihre neue CD „October 19:35“. Die Stimmung war ausgezeichnet und das Publikum begeistert. Alle Bilder vom Konzertabend im Lowlife findest du hier.

Wie war der gestrige Abend für euch?
Der gestrige Abend war für uns einfach nur super! Das Lowlife war voll mit vielen Freunden von uns, es war eine geile Party und das Konzert hat Spaß gemacht.

 Das hat es wirklich. Ich hab zwar einen Verdacht, aber trotzdem, was hat’s mit dem Namen „Octotber 19:35“ auf sich?
Die CD heißt October, weil wir sie in dem Monat aufgenommen haben. Die Zahl 19:35 haben wir dazugehängt, um den Titel nicht ganz so offensichtlich zu halten. Aber das ist einfach nur die Gesamtspielzeit der CD.

Was ist anders als auf euren bisherigen CDs?
Anders auf dieser CD ist, dass wir „nur“ noch zu dritt sind, uns vom Schreigesang verabschiedet haben und die Songs noch eingängiger sind.

Also geht es als Trio weiter. Wie ist eure Band zusammengekommen? Woher kennt ihr euch?
Wir kennen uns eigentlich schon ewig durch die Hardcore- und Metalszene. Haenes und Schnetzer haben davor schon in Bands wie AFK zusammen gespielt. Gestartet haben wir dann nach einem Konzert von „Sanctuary of Disbelief“, als wir uns mal wieder getroffen haben und Haenes endlich einen Schlagzeuger gefunden hat, der mit Metronom spielen kann …

Wenn wir schon dabei sind, welches Etikett würdet ihr eurer Musik anheften?
Wir bezeichnen unsere Musik als Pop, wohlwissend, dass wir Meilenweit davon entfernt sind … Am ehesten wohl Rock? Vielleicht auch Posthardcore … Wir tun uns ehrlich gesagt wahnsinnig schwer, unserer Musik ein eindeutiges Label anzuheften.

Wo würdet ihr gerne mal auftreten?
Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, ich hab mir bisher keine Gedanken darüber gemacht. Ich persönlich spiele einfach gerne live, egal in welcher Location. Sei es das Wohnzimmer eines Freundes oder größere, wie das Festspielhaus oder die Poolbar.

Das klingt ja fast schon bescheiden! Gibt es ein Plattenlabel, das Interesse an euch hat?
Bisher haben wir kein Plattenlabel, wobei das heute mit iTunes und anderen digitalen Vertriebsmedien nicht mehr so wichtig ist. Der DIY-Gedanke ist für uns wichtig, somit versuchen wir vieles selber in die Hand zu nehmen.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Ist es schwer für Bands aus Vorarlberg raus zu kommen?
Es kann für Bands ziemlich schwer sein über die Grenzen Vorarlbergs zu kommen. Hat man gute Kontakte, vereinfacht das vieles. Aber mit der richtigen Einstellung und Arbeitseinsatz ist sicher vieles – wenn auch nicht alles – möglich.

Wann und wo sieht man euch als Nächstes?
Wir spielen am 25. Mai zusammen mit „Black Books“ und „Lorraine“ im Kästle-Areal in Hohenems. Auf den Gig freuen wir uns sehr, da Black Books wirklich gute Freunde sind und einer der Gitarristen, Niki, uns in seinen Elephant West Studios aufgenommen hat. Im Sommer kann man uns auf dem Burn Out Festival oder dem Woodrock sehen. Und später gegen Herbst kommt noch das Conrad Sohm.

Vielen Dank für das Interview und bis zum nächsten Konzert.

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