Das einkaufsfreie Jahr einer Shopaholic: April

Aus dem Leben einer Shopaholic

Es ist ein völliges Disaster! Ich habe tatsächlich die von mir sehnsüchtig erwarteten Schuhe zu Ostern geschenkt bekommen – leider waren sie mir zu klein.

Um sie mir in einer Nummer größer zu kaufen, fuhr ich nach Dornbirn – nur leider war meine Elefantenfußschuhgröße  in dieser Filiale schon ausverkauft. Freundlicherweise ließ man mir den Schuh meines Begehrens daraufhin von Feldkirch nach Bregenz liefern und das mitgebrachte Paar Schuhe ersetzte man mir durch einen Gutschein.

Als ich den Anruf erhielt, dass meine Traumschuhe endlich angekommen waren, hetzte ich sofort ins Schuhfachgeschäft, um sie zu probieren. Um Himmels Willen, sie waren zu groß! Viel zu groß! Wer hat denn solche Elefantenfüße?! Unglaublich. Zu allem Übel riss beim Anprobieren auch noch das Schuhband – als ich mich bei der Verkäuferin dafür entschuldigte, antwortete sie: „Macht nix, das passiert ständig! Deshalb ist ja ein zweites Paar Schuhbänder inklusive.“ Da war ich dann fast sogar ein bisschen froh, dass mir die Schuhe nicht passten. Meinem früheren Ich wäre sowas ja vielleicht egal gewesen…

Jetzt habe ich diesen Gutschein und darf mir keine Schuhe kaufen. Oder ist es eine Ausnahme, weil ich den Gutschein quasi geschenkt bekommen habe und ich spendierte Kleidung annehmen darf? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich jetzt – auf der Suche nach Ersatz-Traumschuhen – ruhigen Gewissens jeden Prospekt durchblättern darf.

Achja: Seit gestern bin ich stolze Besitzerin einer Jogginghose! Wie ich zu dieser wurde, erzähle ich euch beim nächsten Mal!

 

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