Der Mann mit der Todeskralle

Lee (Bruce Lee) ist Mitglied eines Shaolin-Mönchsordens und somit ein begnadeter Kampfkünstler. Vom britischen Geheimdienst (o.s.ä) wird er zu einem Kampfsportturnier geschickt, dessen Veranstalter, Mr. Han wahrscheinlich in Drogengeschäfte verwickelt ist. Dazu passt, dass Han ein ehemaliges Mitglied des Mönchsordens ist, welcher Schande über selbigen gebracht hat. Zudem ist es einer von Han’s Leuten, der die Schuld am Tod von Lee’s Schwester vor ein paar Jahren trägt.

Mit Enter the Dragon (deutscher Titel: Der Mann mit der Todeskralle), aus dem Jahre 1973, ist Bruce Lee in Hollywood der Druchbruch gelungen. Leider konnte er diesen nicht mehr auskosten, da er kurz vor der Premiere unerwartet verstarb. Obwohl der Film schon 40 Jahre alt ist, ist er auch heute noch ein recht ansehnlicher Film. Die Rückblenden sind allerdings amüsant anzusehen und auch die Kampfchoreografie würde heute vermutlich anders gemacht werden.

Enter the Dragon, so der original Titel, besticht durch seine Charaktere, sowohl auf Seiten der Guten, als auch der Bösewichte. Jeder einzelne könnte aus einem Beat-Em‘-Up-Spiel stammen. Vor allem Bolo Yeung, der dazu verdammt war in allen möglichen Actionfilmen den Bösewicht zu spielen, wirkt wie aus einem Comic. Trotzdem ist das großartig.

Was auch auffällt, sind die flotten Sprüche, die einen immer wieder schmunzeln lassen. Das einzige Negative ist der Hauptbösewicht, Mr. Han. Er wirkt schon fast wie ein James-Bond-Bösewicht-Verschnitt und ist auch kein ebenbürtiger Gegner für Lee. Han kann seine abgetrennte Hand durch eine Drei-Klingen-Kralle ersetzen, die er im finalen Kampf gegen Lee einsetzt. Lee wird mehrmals mit den Klingen geschnitten, doch die Schnitte variieren im Abstand und manchmal hat er auch vier Schnitte, anstelle von drei.

Fazit

Ein Klassiker, den man zwar nicht gesehen haben muss, der aber trotzdem cool ist.

Unsere Bewertung

6 Gesamt

Sollte man kennen.

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