The Man with the Iron Fists

Der „Lion Clan“ eskortiert eine Ladung Gold des Kaisers. Der Anführer Gold Lion, wird von seinem Untertan Silver Lion verraten und von Poison Dagger vergiftet. Gold Lion’s Sohn schwört Rache und reist in das Dorf, in dem sich die Mörder aufhalten. Es reisen allerdings noch mehr merkwürdige Gestalten in das Dorf und wollen das Gold an sich reißen.

RZA ist laut eigenen Angaben ein großer Fan alter Kung-Fu-Filme, genauso wie Quentin Tarantino. Beide häuften sich wohl ein beachtliches Fachwissen in diesem Genre an. Da Tarantino den Film produziert, habe ich mir ein trashiges Vergnügen erhofft, wie es selten zusehen ist. Leider war dem nicht so. Die Handlung ist schwachsinnig (dieser Punkt wäre bei der Art von Film noch zu verkraften) und viele der Figuren sehen in ihren Kostümen lächerlich aus und sind auch noch fehlbesetzt. Das betrifft vor allem die Seite des „Lion Clans“.

Die Kampfchoreografien sind größtenteils schlecht und erinnern eher an eine Satire als an eine Hommage an alte Kung-Fu-Filme. Der Soundtrack ist überfüllt mit Hip-Hop-Tracks, die in diesem Film meistens deplatziert wirken. Das Drehbuch ist von RZA und Eli Roth geschrieben und auch hier muss man sagen, nicht alles was auf dem Papier cool klingt, funktioniert auch im Film.

Es kommen viele Charaktere mit Potenzial vor, allerdings wird dieses kaum genutzt und es entsteht ein Wirr-Warr an coolen Figuren, die ihre coolen Momente leider nie bekommen. Russel Crowe wertet so ziemlich jeden Film auf und das ist auch hier nicht anders, wobei ich mich schon gewundert habe, warum er sich für diesen Film her gibt. Seine Figur ist ganz okay, aber einem Russel Crowe nicht würdig. RZA spielt nicht überzeugend und sieht mit seinen Ironfists eher lustig als gefährlich aus.

Ein Pluspunkt ist die Figur von David Batista, der sich in eine Messingfigur verwandeln kann, sodass keine Klinge seine Haut durchdringt. Er ist nahezu unbezwingbar und bringt etwas Flair in den Film. Leider wird aus dem Showdown nicht genügend herausgeholt.

Der Film hat auch ein paar derbe Szenen, wie z.B. die, als die Hände des Schmids abgehackt werden. Vor allem diese Szene wurde gut umgesetzt.

Fazit

Ein Film, der sein Potenzial verschenkt. Maximal was für Hardcore-Fans von Kung-Fu-Filmen.

Unsere Bewertung

4 Gesamt

Übel

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