Maniac

Frank (Elijah Wood) restauriert tagsüber Schaufensterpuppen. Nachts wird er zum Psychokiller. Er bringt Frauen um, skalpiert sie und setzt die Haare seinen Schaufensterpuppen auf. Eines Tages lernt er die Fotografin Anna kennen und zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Wird Frank seinem Tötungsdrang widerstehen können?

Maniac ist ein Remake des gleichnamigen Horrorfilms aus dem Jahre 1980. Leider habe ich das Original nicht gesehen, kann also keinen Vergleich ziehen.

Eins kann man gleich vorwegnehmen, der Titel hält, was er verspricht. Maniac zeigt einen Einblick in das Leben eines Serienmörders. Nahezu der gesamte Film wird aus dem Blickfeld des Killers gezeigt. Man sieht Elijah Wood fast nur, wenn er in den Spiegel blickt. Man soll tief in seine Gedankenwelt eindringen und schon fast verstehen warum er das alles macht.
Dieses Konzept geht zum Teil gut auf und ist eine schöne Abwechslung zu den üblichen Filmen.

Der Film ist äußerst brutal und nicht immer leicht anzusehen, vor allem betrifft das eine Szene, die das Skalpieren ausführlich zeigt.

Elijah Wood ist, obwohl man ihn meist nur hört, perfekt für diese Rolle. In Sin City hat er mir bereits als Psychopath sehr gut gefallen. Mit diesen Rollen versucht er wahrscheinlich von seinem Bubi- und Hobbit-Image weg zu kommen, was ihm gut gelingt.

Was mir aber bei Maniac fehlt, ist der Sinn oder die Pointe des ganzen Films. Ich habe 1 1/2 Stunden beobachtet, wie ein Wahnsinniger Frauen abschlachtet und skalpiert. Und?

Fazit

Ein brutaler Einblick in die Welt eines Psychokillers. Künstlerisch nicht schlecht gemacht, es fehlt allerdings das gewisse Etwas.

Unsere Bewertung

6 Gesamt

Äußerst Brutal!

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