Frühstücksteam goes Kjero – Resch&Frisch Back’s Ofen

Resch&Frisch Back's Ofen-Test

Einsatzort: Ländle Magazin-Redaktion

Für unseren aktuellen Frühstücksteameinsatz veranstalteten unsere Chefredakteure einen Brunch zu Ehren des Geburtstagskindes Max (unser Kino- und Filmexperte). Kombiniert wurde dieser Brunch mit dem Test eines „Resch&Frisch Back’s Ofen“. Unsere Chefredakteurin wurde von Kjero auserwählt, dieses Frühstücks-Gadget zu testen.

Bei unserer Ankunft wurden wir mit den Worten begrüßt: „Beim Aufbau des Ofens sind wir fast verrückt geworden – aber jetzt steht er.“ Der Grund des fast Verrücktwerdens: Die Brötchenlade ist schief. Keiner von uns hat verstanden, wie die Lade überhaupt einzubauen ist.

Dies sollte aber unserer Vorfreude keinen Abbruch tun und so starteten wir mit dem großen Fressen. Der „Resch&Frisch Back’s Ofen“ wurde mit einem Ofenhandschuh, einer Stoffserviette und einer Vielzahl von verschiedenen Gebäckarten geliefert.

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Für die erste Runde durfte sich jeder sein Brötchen aussuchen und ab ging’s in den Ofen. Erstes Problem: Die Tür des Ofens bleibt nicht von selbst offen. Man hat somit immer nur eine Hand frei, um die restlichen Tätigkeiten zu handeln. Nichts desto trotz wird das Gebäck im Ofen verstaut, auf das Brot-Knöpfchen gedrückt und gewartet. Die sekundengenaue Zeitanzeige sagt uns, wie lange wir noch warten müssen und nach 6 Minuten ist es soweit. Das Gepiepse teilt uns mit, dass die Brötchen fertig sind. Durch die schiefe und feststeckende Lade können wir das Gebäck nur dank mitgeliefertem Handschuh aus dem Rohr fischen – wir bekommen die heiße Schublade einfach nicht heraus!

Die Brötchen werden verteilt und die nächste Ladung kommt bereits in den Ofen. Wir schneiden unsere Brötchen auf und: Ernüchterung. Manche der Brötchen sind innen zwar nicht mehr gefroren, aber eiskalt. Das erwartete warme, frisch gebackene Brötchenerlebnis bleibt leider aus. Wir packen die Brötchen kurzerhand noch einmal in den Ofen und beim zweiten Mal klappt es. Die Brötchen sind innen warm und schmecken wie Brötchen.

Vorteile
• kostenlose Hauszustellung
• frisches Gebäck, auch wenn die Bäckerei geschlossen hat und ohne, dass jemand das Haus verlassen muss

Nachteile
• komplizierter Aufbau
• platzraubend
• schiefe, kaum ausziehbare Lade

Unsere Bewertung

Am Ende unseres Testens sind wir uns alle einig. Es war lustig dieses Gadget mal zu testen, richtig überzeugt hat es uns aber leider nicht. Die Brötchen waren auf jeden Fall essbar, es ist aber nichts Besonderes. Den kurzen Trip am Morgen in die Bäckerei, um wirklich frisch gebackenes Gebäck auszusuchen, nehmen wir gerne in Kauf. Der platzraubende „Resch & Frisch Back’s Ofen“ ist unserer Meinung kein Muss für jeden Haushalt.

Nachtrag

Nachdem Resch&Frisch unseren Bericht gelesen hatte, kontaktierten sie uns und klärten uns über die Brötchenlade auf: Der Bröselfänger gehört UNTER die Heizstange! Wir haben es diesen Samstag ausprobiert: es klappt! Und richtig eingebaut hält die Lade sogar die Ofentüre offen! :)

Um sicherzugehen, ob wir diese Information in der Anleitung übersehen hatten, lasen wir noch einmal nach, konnten aber keinen eindeutigen Hinweis dafür finden. Wir sind eigentlich technisch versiert, deshalb unser Tipp an Resch&Frisch: Erwähnt dies besser explizit in der Bedienungsanleitung!

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