Die Unfassbaren

Ein Magier (Jesse Eisenberg), ein Mentalist (Woody Harrelson), eine Entfesslungskünstlerin (Isla Fisher) und ein Straßentrickbetrüger (Dave Franco) erhalten eine Einladung zu einem geheimen Treffen.

Ein Jahr später stehen alle vier zusammen in Las Vegas auf einer Bühne und rauben während der Show eine Bank aus. Von nun an ist ihnen Det. Rhodes (Mark Ruffalo) auf den Fersen. Unterstützung erhält er von Interpolagentin Dray (Mélanie Laurent).

„Die Unfassbaren – Now you see me“ beginnt mit einem Kartentrick, in den die Kinozuschauer selbst miteinbezogen werden. Zugegeben, der Trick ist recht simpel, allerdings auch etwas Frisches und auch etwas, das ich mir von so einem Film erhofft habe. Das Illusionistenteam harmoniert gut miteinander und man hat das Gefühl, als ob sie schon Jahre zusammenarbeiten würden. Über die Hintergründe der einzelnen Charaktere erfährt man nur wenig, was aber nicht stört. Manchmal ist eben weniger mehr.

Auf der Ermittlerseite haben wir Mark Ruffalo, der kein Interesse an Magie hat und in jede Falle hinein tappt, die ihm gestellt wird. Seine Kollegin versteht dagegen schon besser, wie ein Zaubertrick funktioniert und ist ihm eine nützliche Hilfe. Auch zwischen den beiden stimmt die Chemie und es macht Spaß ihnen zuzusehen.
Michael Caine’s Rolle ist relativ klein. Im Gegensatz zu anderen Filmen, hat man hier aber nicht das Gefühl, dass es sinnlos ist, dass so ein guter Schauspieler verwendet wurde. Für Morgan Freeman gilt dasselbe. Seine Figur zeigt in Internetvideos, wie Zauberer ihre Tricks vollführen. So einen Charakter in den Film mithineinzunehmen ist sehr interessant. Die Magier haben es somit nicht nur mit der Polizei zu tun, sondern auch mit einem von ihrer Sorte.

Der Film spielt verstärkt auf Seiten der Ermittler. Das muss er auch. Ich will keine Magier sehen, die ihren Trick planen, nur um dann schon zu wissen, was dahinter steckt. Als Zuseher will ich den Trick erleben und das ist nur durch die Sicht der Ermittler möglich. Generell fühlt sich der Film wie ein großer Zaubertrick an, während der Kinobesucher versucht herauszufinden, wie der Film ausgeht. Die Zaubertricks bleiben alle im Bereich des Natürlichen, was auch positiv zu erwähnen ist.

Aufgrund der lockeren Tonart wird der Film vermutlich unterbewertet bleiben.

Fazit

Ein lockerer Film, der bis zuletzt spannend bleibt, mit Überraschungen aufwarten kann und kaum übertrieben wirkt.

Unsere Bewertung

8 Gesamt

Zauberhaft!

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