Das war das 24. Szene Openair in Lustenau

Vom Geheimtipp zum größten Festival in Westösterreich

Bereits zum 24. Mal fand das Ländle-Festival in Lustenau statt. Ursprünglich hauptsächlich für die Förderung von Nachwuchskünstlern gegründet, kamen über die Jahre immer mehr internationale Top-Acts dazu. Auch heuer konnte sich das Lineup sehen lassen: Deichkind, Archive, Parov Stelar Band, Kraftklub, Yellowcard und viele andere renommierte Bands ließen es sich nicht nehmen, die Menge in Lustenau zum Kochen zu bringen.
Auch viele Nachwuchskünstler auf der Newcomerstage im Mohrenzirkus feierten mit den Festivalbesuchern. Insgesamt konnten heuer an drei Festivaltagen 21.000 Besucher gezählt werden.

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Kreative Zusatzangebote

Seit jeher fehlt es dem Szene-Team nicht an Kreativität. Attraktive Zusatzangebote für die Besucher machen das Szene Openair unverwechselbar.

Openair-Kindi

Zum vierten Mal wurde heuer ein Openair-Kindi angeboten. Drei Kindergarten-Pädagoginnen kümmerten sich am Freitag und Samstag um die jüngsten Festivalbesucher. Es wurde gebastelt, gemalt und gespielt – ideal, wenn Mama und Papa vor der Bühne abrocken wollen.

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Fahrradlounge

In der Fahrradlounge konnten Festivalbesucher kostenlos ihr Fahrrad abstellen. Rund um die Uhr wurden Marken vergeben, damit jeder Gast auch nur sein Fahrrad wieder mit nach Hause nimmt. Zusätzlich konnten Radfahrer mit einem Vorverkaufsticket direkt auf das Festivalgelände und mussten nicht durch den Haupteingang.

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Grillplatz

Auf dem hinteren Teil des Zeltplatzes wurde den Campern die Möglichkeit geboten, ihre eigenen Grillwürstchen auf zur Verfügung gestellten Grills zu grillen. Viele Besucher nahmen dieses Angebot an und waren gerne Teil der gemeinsamen Grillparty.

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Paradies Camping

Im Paradies Camping-Bereich konnten diejenigen ihr Zelt aufschlagen, die Festivalstimmung zwar mögen, auf Weckrufe mit Megaphon allerdings gerne verzichten. Für Camper, die auf Sauberkeit und Nachbarschaftsliebe stehen, ist dieser Bereich ideal.

Alter Rhein

Bei den Temperaturen, die dieses Wochenende herrschten, kam eine Abkühlung gerade recht. Der Alte Rhein, der sich direkt neben dem Festivalgelände befindet, ist der ideale Ort für einen kurzen Sprung ins kühle Nass zwischen den Konzerten.

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Müll, Müll, Müll

Die Müllberge, die so ein Festival produziert, sind unglaublich. Umso wichtiger ist es, dass es dafür ein durchdachtes Konzept gibt. Ehrenamtliche Trash-Heroes befreiten das Gelände täglich vom Müll. Zusätzlich konnte jeder Festivalbesucher mithelfen, indem er sich eine Sammelkarte holte und sich somit sein Abendessen verdiente. Auch Nicht-Sammler erhielten bei Abgabe eines gefüllten Müllsacks 5,- Euro.

Des Szene-Festivalmarkt bot den Besuchern gekühltes Bier in Pet-Flaschen zum Preis von nur 1,- Euro zzgl. Pfand. Schleppen von Kiloweise lauwarmem Dosenbier und der dadurch entstehende Müll gehörte somit der Vergangenheit an.

Um Anfahrten der regionalen Müllentsorger zu sparen, gab es auf dem Festivalgelände Müllpressen. Alu- und PET-Gebinde wurden noch auf dem Gelände getrennt und direkt der Wiederverwertung zugeführt.

Des Weiteren nahm das Szene Openair an der Yourope Aktion LOVE YOUR TENT teil. Wer wollte, konnte sein Zelt mit dem Szene Openair-Logo besprühen lassen und auf vielen anderen Festivals weitere Logos sammeln. Das Zelt wird somit immer wieder mitgenommen und kann als persönliches Festivalalbum dienen.

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Heiss

Der Wettergott meinte es an diesem Wochenende auf jeden Fall gut mit dem Wetter. Bei Temperaturen jenseits der 30°-Marke blieb niemand trocken. 

Heiß waren auch die Auftritte der Bands. Am Donnerstag eröffneten die Vorarlberger The Yellow Riffs das Festival auf der Mainstage, gefolgt von Fiva & das Phantom Orchester, Bosse, Yellowcard und Archive.

Am Freitag brachten Deichkind mit einer atemberaubenden Bühnenshow die Menge zum Abfeiern. Nicht einmal die Sanitäter am Bühnenrand konnten bei diesen Beats still halten. Die Late Night-Headliner Klangkarussell wirkten danach zwar etwas verloren auf der großen Bühne, boten der Menge aber trotzdem tolle Sounds zum Tanzen.

Am Samstag sorgten Russkaja, Kraftklub, Parov Stelar Band und viele mehr für eine einzigartige Stimmung, aber auch auf der Newcomerstage ging bei Effi und Co. die Post ab.

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Der kurze Regenguss am Abend bot eine willkommene Abkühlung und – Hand aufs Herz – was wäre das Szene Openair ohne Regen! Pünktlich zum Auftritt der Parov Stelar Band verzog sich der Regen aber wieder und die Menge konnte zu den genialen Klängen den „Bootey shaken“.

Über 400 ehrenamtliche Helfer machten das 24. Szene Openair wieder einmal zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher. Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf das nächste Jahr und sind gespannt, was sich das Team dafür wieder alles einfallen lässt.

Alle Fotos vom Festival findest du auf unserer Facebook-Seite.

 

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