Die Gruppe rund um „Höhle, Hütle, Hüsle“ ist wirklich ein Dreamteam!

Höhle, Hüttle, Hüsle

Sophia Immler ist eine von fünf DarstellerInnen, die ab 5. September im VoVo-Theaterstück „Höhle, Hüttle, Hüsle“ mitwirken. Mit uns hat sie über ihre Leidenschaft, Teamwork und das Erkanntwerden auf der Straße gesprochen.

Hallo Sophia! Schön, dass du dir während der finalen Proben Zeit für uns nehmen konntest! Du spielst in dem Theaterstück „Höhle, Hüttle, Hüsle“ mit, das bereits am 5. September uraufgeführt wird mit – kommt ihr gut voran?
Absolut! Wir proben fleißig jeden Abend bis spät in die Nacht und arbeiten nun am letzten Feinschliff, sodass wir am Donnerstag bei der Premiere bestens vorbereitet durchstarten und das Publikum hoffentlich zum Lachen bringen können.

Worum geht es in dem Stück?
Um die wahre Geschichte Vorarlbergs! Unser Ländle hat nämlich, versteckt hinter dem großen Berg, direkt am schönsten Eckchen des Bodensees, viel mehr erlebt, als unsere Geschichtsbücher aus Schulzeiten Preis geben. So reisen wir durch die Zeit, machen in den verschiedensten Epochen Halt und präsentieren verschrobene Charaktere und schräge Geschehnisse rund um Vorarlberg.

Den allerersten Auftritt vor einem Testpublikum habt ihr schon hinter euch. Wie ist es gelaufen?
Wirklich gut. Natürlich sind wir zuvor alle auf heißen Kohlen gesessen, da wir schon so lange mit dem Stück beschäftigt sind, dass es schwer fällt, einen objektiven Blick auf die einzelnen Nummern zu werfen.
Umso aufschlussreicher war es für uns zu hören, wie ein unvoreingenommenes Publikum reagiert. Die Rückmeldungen waren dann äußerst positiv und führten zu kleinen Verbesserungen.

Du bist keine Schauspielanfängerin mehr, kannst aber doch erst auf eine recht kurze Bühnenerfahrung zurückblicken. Wie wurden die verantwortlichen Personen auf dich aufmerksam?
Da ich mich bereits 2009 bei einem VoVo-Casting beworben hatte und so die Möglichkeit bekam im damaligen Stück „Altweiberfrühling“ in einer kleinen Rolle mitzuwirken, lag es für mich auf der Hand, es ein weiteres Mal zu versuchen.
Bestärkt durch gutes Zureden meiner Schauspielkollegen, hat es dann auch tatsächlich geklappt – was mich sehr glücklich macht.

Du hast das Publikumsvoting nicht gewonnen, wurdest aber trotzdem vom VoVo für „Höhle, Hüttle, Hüsle“ engagiert. Auch im Sommer hast du bereits bei der Krimi-Dinner-Reihe „Tödliches Dinner“ mitgewirkt. Was für eine Ehre!
Und wie! Dieses Jahr war wirklich vollgepackt mit schauspielerischen Herausforderungen, denen ich mich allen mit Vergnügen gestellt habe. Besonders die verrückte Rolle der Konstanze beim „Tödlichen Dinner“ in der „Irrenanstalt Gaisbühel“ war auch konditionell nicht zu unterschätzen, hat mir aber immens viel Spaß bereitet.

Spricht man dich auf der Straße mit „Konstanze“ an?
(lacht) Ja, das ist tatsächlich ein paar Mal vorgekommen und hat mich gleichermaßen überrascht wie gefreut. Beim Einkaufen, beim nächtlichen Weggehen oder beim Spazieren haben mich Menschen darauf angesprochen, ob ich nun wieder etwas normaler sei und nicht mehr ständig von der Decke baumeln würde. An die meisten dieser Gäste konnte ich mich zum Glück auch noch erinnern.

Du arbeitest nicht nur mit Heike Montiperle, sondern auch mit anderen „Höhle, Hüttle, Hüsle“-Partnern zum zweiten oder dritten Mal zusammen. Seid ihr ein Dreamteam?
Ich würde sagen, dass wir sehr gut miteinander harmonieren. Ausnahmslos ist es so, dass die Gruppe rund um „Höhle, Hütle, Hüsle“ wirklich ein Dreamteam darstellt. Es ist eine wahre Freude mit so liebenswerten und humorvollen Menschen zusammenzuarbeiten. So wird jede Probe aufs Neue ein Angriff auf die Lachmuskeln.

Wolltest du eigentlich immer schon ans Theater?
Da ich von klein auf jede Möglichkeit nutze, um Theater zu spielen, lässt sich das nur insofern beantworten, dass ich mir gar nichts anderes vorstellen kann. Das Schauspielern war bislang ein fester Bestandteil meines Lebens und wird es hoffentlich auch in Zukunft sein.

Du studierst momentan noch und möchtest Volksschullehrerin werden. Warum nicht Schauspielerin? Ist das ein zu unsicherer Beruf abseits von Hollywood – oder Wien?
Schauspielerin zu werden ist wohl ein Wunschtraum, den ich seit meiner Kindheit im Hinterkopf behalte. Doch da ich keine Illusionen hege, was die Härte dieses Berufs anbelangt, ist es mir wichtig ein festes Standbein zu haben, zumal man in der Welt des Theaters keine Garantien auf Engagements hat, während mich die Arbeit mit Kindern im Lehrberuf erfüllt und mir auch Sicherheit bietet.

Worauf darf man sich bei „Höhle, Hüttle, Hüsle“ besonders freuen?
Auf die Vielzahl der bunten Charaktere, einen wahren Kostümreigen und die abwechslungsreichen Nummern und Lieder, bei denen für jeden und jede etwas dabei ist.

Vielen Dank für das Interview. Viel Erfolg und Spaß bei der Premiere!
Ich danke euch! … Und freu mich schon darauf, euch bei einer Vorstellung zu sehen.

Fotos: Höhle, Hüttle, Hüsle

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