The World’s End

Gary King (Simon Pegg) hatte vor 20 Jahren mit seinen Freunden den Abend seines Lebens. Sie versuchten sich durch die goldene Meile zu saufen – scheiterten jedoch am letzten der 12 Pubs: „The World’s End“.

Nun treffen sich die fünf Freunde wieder um zu beenden, was sie damals angefangen hatten. Nur haben nicht nur sie selbst sich verändert, auch in dem Dorf scheint nichts mehr so wie früher zu sein. Ihnen wird bald klar, dass hier etwas Merkwürdiges vor sich geht.

The World’s End bildet nach Shawn of the Dead und Hot Fuzz den Abschluss der Blood and Ice Cream Trilogy (oder einfach Cornetto-Trilogie). Nach dem Film wusste ich nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Nun, da schon ein paar Stunden vergangen sind, habe ich ein Urteil gefällt. Eines vorab: Der Film wird vermutlich beim mehrmaligen Sehen immer besser werden, da man sich mehr auf die Figuren konzentrieren kann und einem nicht die Handlung „im Weg steht“. Er strotzt voller britischem Humor und es ist jedem gut geraten, ihn sich im Originalton anzusehen. Der Film spiegelt eine Männer-Pub-Tour sehr gut wider – ausgenommen vom absurden Teil. Man hat das Gefühl, bei dieser Sauftour live dabei zu sein und würde nach dem Film selbige gerne in die Tat umsetzen. Besonders lustig ist es, dass die Charaktere, während die Situation mehr und mehr eskaliert, immer betrunkener werden, was viel Platz für Situationskomik bietet und auch genutzt wird.

Simon Pegg und Nick Frost sind wieder wunderbar zusammen. Es ist einfach eine Freude, den beiden zuzusehen. Simon Peggs Figur ist etwas tiefgründiger als in den anderen Filmen. Er lebt in der Vergangenheit und sinnt der guten alten Zeit nach. Er möchte diesen einen Abend unbedingt noch einmal erleben, obwohl seine Freunde – im Gegensatz zu ihm – nicht mehr die sind, die sie früher waren. Sie haben Frau und Kinder und einer hat sogar dem Alkohol komplett abgeschworen.

Das Ende trifft nicht meinen Geschmack, macht aber inhaltlich durchaus Sinn. Das Cornetto wird leider wenig einfallsreich in den Film eingebaut. Es wäre doch so einfach gewesen, einen Charakter das Eis essen zu lassen!

Fazit

Würdiger Abschluss einer Trilogie, ideal für einen Männerabend. Diese Art britischen Humors muss man allerdings mögen.

Fotos: © Universal Pictures 

Unsere Bewertung

7 Gesamt

Vielleicht etwas zu abgestanden.

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