Kritik: Riddick

Der Schwerverbrecher Riddick (Vin Diesel) wird auf einem ungemütlichen Planeten zurückgelassen. In dieser menschenfeindlichen Welt lernt Riddick zwar zurecht zu kommen, trotzdem will er dort nicht verweilen. Er kann einen Hilferuf absetzten um Kopfgeldjäger anzulocken. Schnell werden die Jäger zu Gejagten, denn eines der Raumschiffe soll Riddick die Flucht vom Planeten ermöglichen.

Nach Pitch Black – Planet der Finsternis und Riddick – Chroniken eines Kriegers ist dies der dritte Teil der Saga. Und so wie es aussieht, ist es nicht der Letzte.

In Chroniken eines Kriegers wurde Riddick noch zum Lord Marshal der „Necromonger“ gewählt – dies hätte eigentlich ein Abschluss der Geschichte sein können. Augenscheinlich sieht man wohl noch viel Potential in dieser Figur, also müssen Sequels her. Zum Glück wird in dieser Fortsetzung auf vergangene Situationen Bezug genommen, was eine gewisse Logik in der Geschichte bewahrt. Es wird sogar recht viel auf die vorangegangen Filme eingegangen. Gut so.

Die Flora und Fauna des Planeten, auf dem Riddick gestrandet ist, wirkt durchdacht und ist ansprechend gestaltet. Die „Tiere“ bewegen sich natürlich und man bekommt so ein „Da will ich nicht hin“-Gefühl. Trotzdem merkt man bei manchen Effekten, dass dem Film kein typisches Blockbuster-Budget zur Verfügung stand.

Neben Don aus The Fast and the Furious ist Riddick die Paraderolle von Vin Diesel. Das passt auch, denn er muss nicht viel mehr machen, als grimmig drein zu blicken und seine Muskeln spielen zu lassen. Das kann er, dieses Mal besser denn je.

Dann gibt es noch die Szene, in der sich Riddick seinen offenen Bruch am Bein selbst schient. Das macht er nicht irgendwie, sondern auf die harte Tour – er dreht sich selbst Metallschrauben in den Fuß. Ja, ich weiß, Riddick ist ein harter Hund, trotzdem dachte ich mir hier, das ist etwas übertrieben. Ansonsten ist die Action im Film ansprechend, vor allem als unser Held sich noch allein auf dem Planeten befindet. Gegen Ende hin wird der Film etwas hektisch und kann die bereits geleistet Vorarbeit nicht vernünftig ins Ziel bringen.

Fazit

Riddick überrascht durch Ideenreichtum und ist zwei Stunden lang spannend.

Bilder: © Universum Film GmbH

 

Unsere Bewertung

7 Gesamt

Um Längen besser als seine Vorgänger

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