Machete Kills

Machete (Danny Trejo) wird vom Präsidenten (Charlie Sheen) nach Mexiko geschickt um Mendez zu töten, der damit droht eine Atomrakete auf die USA abzufeuern. Die Rakete ist mit Mendez‘ Herzen verbunden und nur der exzentrische Waffenhändler Luthor Voz (Mel Gibson) kann sie entschärfen. Doch dieser hat seine ganz eigenen Pläne.

Die erste Stunde ist leider schlecht. Der Film startet zwar mit einem lustigen Trailer für Machete Kills Again… In Space!, den letzten Teil der Machete-Trilogie, lässt dann aber beim Hauptfilm deutlich nach.

Die Mädels mit den Maschinengewehr-BHs sind mehr nervig als unterhaltsam und waren bereits in Austin Powers zu sehen und dort auch besser umgesetzt. Michelle Rodriguez‘ Charakter zehrt ebenfalls ziemlich an den Nerven.
Die Rolle des Auftragskillers La Chameleon, der von mehreren Stars gespielt wird, ist ein besserer Teil des Films. Leider wird nicht alles aus der Figur heraus geholt. Hier wäre noch einiges an Spannung möglich gewesen.
Amber Heard ist eine Idealbesetzung und wird hoffentlich noch in größeren Rollen und hochwertigeren Filmen eingesetzt.

Die zweite Hälfte, in der Mel Gibson in Aktion tritt, ist dann wieder auf dem „Niveau“ das man sich für so einen Film wünscht. Mel Gibson sieht man an, dass er bei den Dreharbeiten viel Spaß hatte. Er ist das Zünglein an der Waage, das Machete Kills vor einem Reinfall bewahrt.

Positiv sind auch gewisse Action-Szenen, die so übertrieben sind, dass sie schon wieder lustig sind. Schlechte Action-Szenen, wie zum Beispiel in der Eröffnungsszene, gibt es jedoch leider auch zur Genüge. Die Hoffnung für einen guten dritten Teil lebt allerdings.

Fazit

Nicht so gut wie Teil 1, mit einer schwachen ersten Stunde. Nur sehenswert wegen Mel Gibson und Amber Heard. Den Kinobesuch kann man sich sparen, für einen DVD-Abend ist der Film ok.

Unsere Bewertung

5 Gesamt

Leichte Unterhaltung

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