Das einkaufsfreie Jahr einer Shopaholic: November

Aus dem Leben einer Shopaholic

Heieieiei, nur noch einen Monat durchhalten! Mittlerweile kann ich es kaum noch erwarten, endlich wieder die heiligen Hallen des Einkaufvergnügens zu betreten. Es gibt so viele schöne Farben. Und Stoffe. Und Schnitte. Zuhause habe ich zwar auch Klamotten in vielen Farben und Materialien, aber die haben alle zwei Dinge gemeinsam: den Bedarf nach Unmengen von Weichspüler und den Used-Look. Ich kann sie nicht mehr sehen.

Doch dann kam die Rettung: Meine Mutter war im November einige Tage bei uns und hat sich unserem Bügelberg angenommen. Plötzlich tauchten verloren geglaubte Kleider und längst vergessene Oberteile auf! Ich konnte es kaum fassen, ich hatte doch tatsächlich noch Kleidung, die ich in meinem shoppingfreien Jahr noch nicht getragen hatte …

Die Vorweihnachtszeit lenkt mich auch noch ein bisschen vom nicht vorhandenen Tragekomfort meiner letzt- und vorletzsaisonalen Kleidung ab: Ich kann mich ein paar Wochen lang in Kuschelpullover mit kitschigen Weihnachtsmotiven einpacken und die Alltagsklamotten links liegen lassen. Und wenn ich dann doch mal wieder ein ausgewaschenes Shirt oder einen verzogenen Pullover tragen muss, zieh ich meine neue Winterjacke einfach nicht aus. Ja, diese Winterjacke habe ich mir selbst gekauft. Und ja, ich habe sie dringend gebraucht!

 

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