Kritik: 12 Years A Slave

12 Years a Slave
12 Years a Slave

Plot

Der Geschäftsmann Solomon Northop wird entführt und an Sklavenhändler verkauft. Seit dem lebt er ein Leben als Sklave und arbeitet an mehreren Plantagen. Er gibt jedoch die Hoffnung nicht auf irgendwann wieder frei zu sein.

Kritik

Der Film hat einen tollen Cast. Chiwetel Ejiofor zeigt sein Talent und begeistert vor allem durch seine Mimik. Lupita Niyong’o spielt zum ersten Mal in einem großen Film mit und muss sich vor ihren erfahreren Kollegen nicht verstecken. Für diese Rolle ist sie genau wie Chiwetel Ejofor oscarnominiert. Benedict Cumberbatch als „netter“ Plantagenbesitzer und vor allem  Paul Dano als dessen jähzorniger Plantagenaufseher machen ihre Sache sehr gut. Der Übergang zum nächsten Kapital war für meinen Geschmak etwas zu drastisch. Da der Film auf den Aufzeichnungen von Solomon Northop beruht, musstemansich wohl auch an diese halten.  Ein paar Szenen mehr hätten der Spannung gut getan. Brad Pitt (der auch den Film produziert) hat eine ungewöhnlich kleine Rolle. Hier wären noch Spannungspotentzial zwischn ihm und Michael Fassbender vorhanden gewesen.
Von all den großartigen Schauspielern sticht jedoch Michael Fassbender als tyrannischer Plantagenbesitzer hervor. Er ist einfach fantastisch in der Rolle und zurecht für einen Oscar nominiert.

Der Soundtrack von Hans Zimmer ist zurückhaltend aber toll.

Steve McQueen zeigt interessante Bilder und bleibt bei zeigt bei gewissen Einstellungen ungewöhnlich lange das Leid, dass die Sklaven erfahren haben.
Bei vereinzelten Szenen, hätte man es noch grausamer zeigen können. Ansonsten ist es eine tolle Regiearbeit.

Das Ende des Films ist auch sehr stimmig.

Fazit

Ein Film der absolut zu empfehlen ist und nur knapp die Höchstnote verpasst hat – emotional mitreissend. 12 Years A Slave bekommt von mir 9 von 10 Movie Onions.

9von10

 

Bilder: © Plan B / Handout Red Pinapple Media

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