Rettet das Gsi: Fifoldara

Rettet das Gsi: Fifoldara

Fifoldara ist vermutlich eher wenigen von euch ein Begriff. Und trotzdem hat jeder von euch schon einmal einen gesehen.

Im Hochdeutschen kommt der Begriff Feifalter bereits im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. In diesem Werk kommen Unmengen von verschiedenen Schreibweisen und kleinen Abwandlungen vor. Ursprünglich stammt das Wort vom lateinischen Begriff papilio und wurde in der deutschen Sprache dann häufig in verschiedenen Formen verwendet (pfiffholter, pfeipfalter etc.).

Über den Grund, warum aus papilio bei uns Fifoldara wurde, gibt es mehrere Erklärungsversuche. Im Französischen gibt es das Wort papillon, im Italienischen dann farfalla. Möglich, dass daraus durch verschiedene Umstände und Überlieferungen ein deutsches Feifalter entstand.

Wie genau dieses Wort dann zu uns gekommen ist, kann nicht ganz genau gesagt werden. Sicher ist aber, was es heißt. Der lateinische papilio, der französische papillon, der italienische farfalla und auch der vorarlbergerische Fifoldara bedeuten alle dasselbe, nämlich Schmetterling.

 

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