Die Antwort auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest …

… ist exakt „42“. Glaubst du nicht? Dann google es doch. Nichteingeweihte werden sich nun zurecht fragen: „Was soll dieser Blödsinn eigentlich?“ Die Antwort hilft nicht wirklich weiter: Heute ist „Towel Day“ also „Handtuch-Tag“.

Im Roman Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams ist Folgendes zu lesen: „Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert – man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rotglühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen – bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.“ Um Douglas Adams zu ehren, wird von Fans der Towel Day jedes Jahr aufs Neue zelebriert.

Per Anhalter durch die Galaxis

Im Roman geht es um den Engländer Arthur Dent, der gerade erfährt, dass sein Haus einer Autobahn weichen muss. Viel tragischer ist jedoch, dass die gesamte Erde einer Hyperraumumgehungsstraße im Weg ist und deshalb gesprengt wird. Zusammen mit Ford Perfect, einem Außerirdischen in Menschengestalt, flieht Arthur per Anhalter von der Erde. Unverzichtbar für eine solche Reise ist ein konventionelles Handtuch und der Fremdenführer „Per Anhalter druch die Galaxis“ auf dem in großen Lettern „Don’t Panic“ zu lesen ist. So ausgerüstet reist Arthur Dent bis ans Restaurant am Ende des Universums und erlebt eine Vielzahl skuriller Dinge.

42

Im Roman wird ein Computer namens Deep Thought von einer außerirdischen Kultur speziell dafür gebaut, die Antwort auf die Frage aller Fragen, nämlich die „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ zu errechnen. Nach einer Rechenzeit von 7,5 Millionen Jahren erbringt er dann die Antwort. Deep Thought merkt aber an, dass die Antwort den Zuhörern sicher nicht gefallen wird, denn sie lautet „42“.

 

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