MovieFreaks #7: Slither

Aus der Reihe »100 Filme, die du (wahrscheinlich) nicht kennst, aber gesehen haben musst«.

„Guardians of the Galaxy“ ist momentan in aller Munde und schlägt alle diesjährigen Rekorde an den Kinokassen. Ich muss zugeben, zurecht. Hinter dem Film steckt Regisseur James Gunn, der nun mit „Guardians of the Galaxy“ seinen komerziellen Durchbruch hatte. Doch so unbekannt wie man meinen würde ist der Mann nicht, denn er hat vor diesem unkonventionellen Superhelden Blockbuster Filme gemacht, „die du (wahrscheinlich) nicht kennst, aber gesehen haben musst“. Heute stelle ich euch seinen humorvollen Creature Movie „Slither“ vor.

Inhalt

Wie es sich für guten Creature-Horror gehört, bietet auch Slither eine einzigartige Kreatur, die aus dem Weltall auf die Erde gekommen ist und Böses im Sinn hat. Es ist ein schleimiges, wurmartiges Ding, das sich gleich zu Anfang einen menschlichen Wirt schnappt und auf seiner Suche nach Fressen (Fleisch) und dem Wunsch sich fortzupflanzen in der Dorfidylle für Angst und Schrecken sorgt. Der Rest ist dann wie erwartet: spaßig, schleimig und super unterhaltsam.

Warum jeder diesen Film sehen sollte

Weil James Gunn ein großartiger Filmemacher ist, und das nicht erst seit „Guardians of the Galaxy“.

Weil man in „Slither“ zwar auch animierte Aspekte genießen darf, aber hier hauptsächlich talentierte Maskenbildner zum Zug gekommen sind.

Weil man sich gleichzeitig gruseln (und vor allem ekeln) und lachen kann, und zwar nicht so wie die feigen Menschen im Kino, die durch Lachen nur ihre Angst zu überspielen versuchen, sondern weil es richtig lustig ist.

Weil auch hier filmische Außerirdische (wie wir sie aus Filmen wie „Independence Day“, „Men in Black“ oder „The Thing“ kennen) Chaos auf unserem Planeten anrichten und wir ihnen unheimlich gerne dabei zusehen.

Und weil die Idee, dass sich Alien-Parasiten in menschlichen Wirten einnisten, spätestens seit Alien nicht mehr neu ist, man aber wie James Gunn mit „Slither“ vorbildlich zeigt, trotzdem eine sehr unterhaltsame Angelegenheit daraus machen kann.

Wissenswertes

Die „Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films“ vergaben einen Award für die beste Maske und nominierten den Film als besten Horrorfilm.

Die kalifornischen „Fangoria Chainsaw Awards“ zeichneten den Film mit dem Award für den höchsten Body Count aus und schlugen ihn in drei weiteren Kategorien vor.

Cameo Auftritt Rob Zombie:  Stimme von Dr. Karl, am Telefon. Telefonat mit Starla (Elizabeth Banks)
Cameo Auftritt James Gunn:  Als Lehrer an Starla’s Schule

Die Hauptrolle spielt Nathan Fillion – viele von euch werden ihn aus der SerienCastle kennen.

Es war der erste Langfilm von Regisseur James Gunn.

Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2006
Regisseur: James Gunn
Drehbuch: James Gunn
Produktion: Paul Brooks, Eric Newman
Kamera: Gregory Middleton
Länge: 95 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Besetzung: Nathan Fillion, Elizabeth Banks, Michael Rooker, …
Budget: $15 Millionen
Box office: $12.834.936

Slither

Kennt ihr Slither schon? Wenn nicht, wollt ihr ihn jetzt sehen? Wie steht ihr zu James Gunn? Kennt ihr seine anderen Filme und wie findet ihr sie?

Zum Film #6
Zum Film #8

 

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