Rettet das Gsi: Moatlafiseler

Rettet das Gsi: Moatlafiseler

Besonders im Sommer sind Moatlafiseler keine Seltenheit. Knappe Kleidung und viel Haut lassen bei vielen männlichen Wesen das Herz höher schlagen: »Dia ka ma so lo!«

Als Moatlafiseler bezeichnet man einen jungen Kerl, der hinter allen »Röcken« her ist. Woher das Wort »fiseler« stammt, ist nicht ganz klar. Unsere deutschen Nachbarn verwenden »fieseln«, wenn es ganz leicht regnet. Die Schweizer verwenden »fieslig sein« für jemanden, der sich unruhig hin- und herbewegt bzw. ständig in Bewegung ist, was in diesem Fall ziemlich gut passt.

Und wer kann es den Moatlafiselern übel nehmen, schließlich heißt es: «Ledig gstorba isch ou nit varreckt – abr fascht!«

 

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