Halloween Special: 7 Klassische Horrorfilme

Wenn man keine Lust hat sich auf einer die vielen Halloween-Partys im Land zu besaufen, kann man auch daheim bleiben und sich einen Horrorfilm ansehen. Aber natürlich nicht irgendeinen.

Wir haben euch eine Auswahl an Klassikern zusammen gestellt, bei der jeder für sich für einen Halloween-Horrorabend geeignet wäre. Diese Filme haben ein besonderes Flair. Es gibt einen aufregenden Mix aus nervender Musik, guten und schlechten Schauspielern inkl. damals noch unentdeckten Stars und aus heutiger Sicht schlechter Spezialeffekte. Trash- und Gruselfans, was wollt ihr mehr?

Psycho (1960)

Alfred Hitchcock’s Klassiker ist quasi das „Game of Thrones“ des Horrorfilme, da die Hauptfigur bereits nach ca. einer halben Stunde stirbt. Der Film wurde absichtlich in Schwarz-Weiß gedreht, um Geld zu sparen und man dachte die Duschszene wäre ansonsten zu brutal. Keine schlechte Wahl, da der Film gerade dadurch noch beklemmender wirkt. Übrigens, ist das nicht ein spitzen Trailer?

Der Exorzist (1973)

Die 12-jährige Regan ist vom Teufel besessen. Ein Exorzist versucht ihn ihr auszutreiben.
In den Film gibt es nicht viele Todesopfer. Das Grauen liegt viel mehr in dem Verhalten des kleinen Mädchens. Sie sagt Dinge, die von einem kleinen Mädchen nicht gesagt werden sollten. Das der Film Kult ist, verdankt er u.a solchen Szenen: Regan kommt rückwärts die Treppe runterkrabbelt oder kotzt ekliges grünes Zeug aus.

 The Shining (1980)

„Hier ist Johnny“ – der Schriftsteller Jack (Jack Nicholson) wird bei einem verlassenen Hotel als Hausmeister engagiert. Das Hotel ist im Winter geschlossen und Jack möchte diese Chance nutzen um in Ruhe zu schreiben. Die Anlage wird eingeschneit und ist von der Außenwelt abgeschnitten.
Jack weiß dass ein anderer Hausmeister in diesem Hotel vor einigen Jahren, seine Familie und sich selbst umgebracht hat, doch das macht ihn nichts aus. Mit der Zeit wird auch Jack immer merkwürdiger und verliert langsam den Verstand.
Die Kombination Stanley Kubrick und Jack Nicholson ist breites ein gutes Argument für den Film, den Rest macht der Trailer:

 Freitag der 13. (1980)

Das Ferienlager Camp Crystal Lake wird nach ungeklärten Morden im Jahre 1958 geschlossen. Zwanzig Jahre später soll das Camp wieder eröffnet werden. Die Camp-Aufseher beginnen mit den Reparaturarbeiten. Kurz darauf werden sie der Reihe nach ermordet.
Erwähnenswert ist, dass im gesamten Film auf Musik verzichtet wird, außer wenn der Killer in der Nähe ist. Es ist der Beginn der Reihe um den Killer mit der Eishockeymaske Jason Vorhees, wobei er in diesem Teil nicht einmal selbst als Killer auftritt.
Alle neueren Fortsetzungen kannst du dir getrost sparen, vor allem als Jason Verhees auf ne Raumstation ist – reden wir nicht drüber. 2009 kam das Remake von heraus – Produzent Michael Bay, auch hier erübrigt sich jeder Kommentar.

 American Werewolf (1981)

Zwei amerikanische Studenten reisen nach Europa. In einem Dorf in England werden sie in der Nacht von einem Werwolf angefallen und einer der beiden wird getötet. Der andere wird verletzt und trägt somit den Fluch in sich – das üblich eben.
American Werewolf zeigt eine der besten Verwandlung eines Menschen in einen Werwolf. Hier wird einmal eindrucksvoll bewiesen, dass man nicht alles mit dem Computer machen muss.

 The Thing (1982)

Auf einer Forschungsstation in der Antarktis werden die Arbeiter von einem Alien bedroht, der die Form seiner Opfer annehmen kann und sich so unbemerkt unter die Arbeiter mischt. Die Paranioa steigt, denn nun ist jeder verdächtig.
Das Alien kann allerdings seine Form nicht immer halten und nimmt dann geschwürartige Formen an, was sehr gut gemacht wurde, da hauptsächlich mit Puppen gearbeitet wurde. Bei der Version von 1982 handelt es sich um ein Remake von 1951. Diese Originalversion kann sich ebenfalls sehen lassen.

A Nightmare On Elmstreet (1984)

Jugendliche werden in ihren Träumen, von einem durch Verbrennungen entstellten Mann verfolgt, der einen mit Rasierklingen ausgestatteten Handschuh trägt. Die Freunde bemerken schon bald, dass sie alle von demselben Mann träumen – Freddy Krueger. Damit nicht genug, wer in seinem Traum getötet wird stirbt auch im echten Leben. Somit ist klar, wer überleben will muss wach bleiben.
Der Film enthält mehrere legendären Szenen. Die Traumidee bittet ja auch eine Menge kreativen Spielraum. Außerdem sieht man Johnny Depp in seiner ersten Filmrolle. Auf die gefühlten 200 Fortsetzungen kann, wie bei Freitag der 13. ebenfalls mit gutem Gewissen verzichten.
Im Jahre 2010 folgte dann das Remake. Mit Jackie Earle Haley wurde zwar ein guter Ersatz für den bisherigen Krueger-Darsteller Robert Englund gefunden. Dafür wurde ansonsten jegliches Potenzial verschenkt, dabei hätte es bei der heutigen Technik so viele Möglichkeiten gegeben. Was soll man sagen – Michael Bay hatte wieder einmal seine Finger im Spiel. Deshalb bleibt beim Original.

Foto: Matthias DietrichSplatter-Visa: Makeup Artist Lee Julie Rusch

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