Die Redaktion empfiehlt: Weihnachtsfilme

Unsere Redaktion liebt Weihnachten! Überall glänzen Lichter, Kinderaugen, rote Backen. Es duftet herrlich nach Zimt, Rum, Bratäpfeln, gebrannten Mandeln, Marzipan und Lebkuchen. Hits wie „Last Christmas“ läuten für uns eine stimmungsvolle Adventzeit ein. Weihnachtsfilme versetzen uns zurück in die Zeit, als die 24 Tage bis das Christkind kommt, wie eine Ewigkeit schienen. Und jeder von uns hat seinen ganz persönlichen Filmhit.

weil_es_dich_gibtEs gibt nicht viele Filme, die ich mir immer und immer wieder ansehe. Doch seit »Serendipity« im Fernsehen läuft (und das tut er jedes Jahr zur Weihnachtszeit) gehört er fix zu meinem TV-Programm im Advent. Zum Unglück meines Freundes bitte ich ihn jedes Jahr aufs Neue, den Film mit John Cusack und Kate Beckinsale mit mir anzusehen – meistens erbarmt er sich.

Liebeskomödie aus dem Jahr 2001 spielt in New York. Jonathan (Cusack) und Sarah (Beckinsale) sind beide auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk und werden in Bloomingdale’s fündig: Zugleich greifen sie nach dem letzten Paar schwarzer Handschuhe. Jonathan überlässt sie Sarah, welche ihn daraufhin auf einen Eiskaffee einlädt. Die beiden sind zwar eigentlich in festen Beziehungen, sind aber so voneinander fasziniert, dass sie das einen Nachmittag lang vergessen zu scheinen. Als sie sich am Abend wieder trennen, schreiben sie ihre Telefonnummern auf einen 5-Dollar-Schein (Jonathan) und in ein Buch (Sarah) und lassen das Schicksal entscheiden, ob sie je wieder zueinander finden.

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schoene_bescherung

Die Wahl für meinen Lieblingsweihnachtsfilm war kein leichtes Unterfangen, denn es gibt so viele gute Filme. Schöne Bescherung konnte sich schließlich doch noch gegen Die Geister, die ich rief und Stirb langsam durchsetzen.

Clark Griswold (Chevy Chase) versucht ein friedliches Weihnachtsfest zu feiern. Aber wer die Familie schon aus anderen Filmen wie Die schrillen Vier auf Achse, Hilfe, die Amis kommen oder Die schrillen Vier in Las Vegas kennt, weiß, dass nichts, was sich Clark vornimmt, so endet, wie er sich das vorstellt. Das fängt schon damit an, den geeigneten Christbaum zu finden oder das Haus mit Lichterketten zu schmücken.
Als dann auch noch alle Verwandten zu Besuch komen und Clark von seinem Boss nicht die versprochene Weihnachtsgratifikation bekommt, nimmt das Unheil seinen Lauf.
Es sind die realitätsnahen Situationen, die dem Film seinen Charme verleihen. Man muss auch auf die Details achten, wie z.B. die Eierlikörgläser oder die Kommentare, die im Hintergrund zu hören sind.

Da der Film leider immer am 24. Dezember läuft, komme ich so gut wie nie dazu ihn anzusehen.

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tatsaechlich_liebeFilme, wie dieser, sind so kitschig, dass man sie schon wieder mögen muss. Dieser Film erfüllt alle Liebesklischees bzw. übertrifft sie sogar. Und deshalb passt er perfekt zur wunderschönen Vorweihnachtszeit.
Der Film erzählt von den unterschiedlichen Beziehungen verschiedener Personen, die zuerst völlig getrennt voneinander scheinen, zum Schluss aber alle zusammen gehören. Schnulzige Liebeserklärungen, eingängige Weihnachtslieder, und kitschige Deko dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
Und auch die Besetzung kann sich absolut sehen lassen: Hugh Grant, Billy Bob Thornton, Liam Neeson, Keira Knightley, Colin Firth, Lúcia Moniz, Emma Thompson, Heike Makatsch, Claudia Schiffer, Rowan Atkinson, Denise Richards und viele mehr.
Mich bringt der Film jedes Mal auf den Höhepunkt der Weihnachtsstimmung und darf jedes Jahr zu Weihnachten nicht fehlen.

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einhornMein Liebling ist eigentlich gar keiner richtiger Weihnachtsfilm, er wird lediglich um die Weihnachtszeit ausgestrahlt – und das seit ich denken kann. Bei diesem Zeichentrickklassiker geht es um das vermeindlich letzte Einhorn, das mit Hilfe des angehenden Zauberers Schmendrick und anderer lustiger Gesellen versucht, die anderen Einhörner zu finden. Bei ihrer Suche treffen sie auf andere Fabelwesen wie z.B. eine Harpie oder ein alkoholabängiges Skelett, das alles für einen Schluck Wein geben würde, und schlussendlich auf den roten Stier. Eine tolle Geschichte, auf die ich mich alle Jahre wieder freue – dabei darf die wohl kitschigste Filmmusik aller Zeiten nicht fehlen.

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gremlins

Steven Spielbergs „Gremlins“ ist kein klassischer Weihnachtsfilm. In der Horrorkomödie wird einiges an Blut vergossen und die eine oder andere Szene lässt sich mit heutigen Splatter-Filmen vergleichen.
Doch wer als Kind einmal gesehen hat, wie der kleine Mogwai Gismo mit seinem Herrchen singt, der möchte kein anderes Haustier mehr haben – Gefahr und Verantwortung hin oder her. Auch wenn man dem Film sein Alter ansieht, für eine Auffrischung der Kindheitserinnerungen ist er allemal gut geeignet.

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