Top und Flop Filme 2014

Wir haben für euch die enttäuschendsten und besten Filme des Jahres zusammengetragen.

Wie jedes Jahr gilt: Schon im Vorhinein als mies bis sehr schlecht zu beurteilende „Werke“, wie z.B. Die Pute von Panem, tun wir uns erst gar nicht an und werden deshalb nicht in unserer Liste berücksichtigt.

Flop Nr. 5 – The Raid 2

Was den Film zerstört, ist die Handlung. The Raid 2 versucht, ein großer Gangsterfilm zu sein, was leider nach hinten los geht. Die Fights sind klasse, aber alles andere ist leider Müll. Der Film ist zudem viel zu lange.

Flop Nr. 4 – Sin City: A Dame To Kill For

Neun Jahre hat es gedauert bis wir endlich eine Forsetzung von Sin City bekommen haben. Leider geben die einzelnen Handlungsstränge nicht viel her. Am interessantesten ist noch die Geschichte mit Joseph Gordon-Levitt, die jedoch einen unbefriedigenden Abschluss hat. Der Film hat zwar durchaus seine Momente, doch es fehlen die Brutalität und die bedrohliche Stimmung des ersten Teils. Das Warten hat sich leider nicht gelohnt.

 

Flop Nr. 3 – Teenage Mutant Hero Turtles

Michael Bay als Produzent, Jonathan Liebesman (Battle Los Angeles) als Regisseur und Megan Fox: Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen guten Film. Lieblos inszeniert setzt der Film auf schöne Bilder anstelle von Qualität. Die Darstellung des Shredder erinnert mehr an einen Transformer als an einen Krieger. Da ist uns die 1990er Version doch um einiges lieber!

Flop Nr. 2 – 300: Rise of an Empire

Rise of an Empire versucht krampfhaft den ersten Teil zu kopieren. Die Slow-Motion, die in 300 noch stylisch war, wird hier so oft eingesetzt, dass es an Effekt verliert und nur noch lächerlich ist. Dazu kommt noch übertrieben viel CGI-Blut.

Flop Nr. 1 – Transformers 4

Michael Bay kann schöne Bilder aneinanderreihen und verwendet epische Kameraeinstellungen – und das tut er leider ununterbrochen, selbst wenn es nicht zur Szene passt. Der Film ist ebenfalls viel zu lange und es passiert immer dasselbe. Warum ein Mark Wahlberg bei so einem Streifen mitspielt, ist auch fragwürdig. Traurig ist nur, dass der Film einer der erfolgreichsten des Jahres ist. Einer der Transformer reitet einen Dinosaurier – mehr muss man dazu nicht sagen …


 

Top Nr. 5 – Short Term 12

Ein hochemotionaler Film über eine Pflegeanstalt für Jugendliche. Der Film ist sehr glaubwürdig dargestellt, aber leider nicht wirklich bekannt. Der Regisseur dieses Independentfilms war früher Dokumentarfilmer – das merkt man dem Film auch an. Er fühlt sich einfach „echt“ an. Brie Larson (21 Jump Street) und John Gallagher Jr. (The Newsroom) bekommen nun hoffentlich mehr Rollen.

Top Nr. 4 – Guardians of the Galaxy

Wenn man sich die Inhaltsangabe durchliest ohne den Film oder einen Trailer gesehen zu haben, fragt man sich, wie man einen guten Film aus diesem Stoff machen will. Doch sie haben es geschafft. Guardians of the Galaxy macht einfach Spaß. Ein sprechender, zorniger Waschbär mit einer Knarre könnte durchaus lächerlich wirken, doch stattdessen ist es urkomisch. Das sagt auch schon alles aus, was man über den Film wissen muss. Obwohl: Der Soundtrack ist auch klasse.

Top Nr. 3 – Her

Joaquin Phoenix verliebt sich in sein Handy … klingt eigentlich total bescheuert. Aber der Film stellt es auf so eine glaubwürdige Art und Weise dar, dass man sich die Frage stellt, ob einem selbst so etwas passieren könnte. Die nicht so weit entfernte Zukunft wirkt ebenfalls sehr glaubwürdig. Toll gespielt und für das Drehbuch gabs einen Oscar.

Top Nr. 2 – Nightcrawler

Hier haben wir einen bitterbösen Film, der unsere Nachrichtenlandschaft in Frage stellt. Regisseur Dan Gilroy schrieb auch das Drehbuch und präsentiert einen der interessantesten Charaktere der letzten Jahre. Großartig dargestellt von Jake Gyllenhaal, der sich mittlerweile zu einem meiner Lieblingsschauspieler entwickelt hat.

Top Nr. 1 – The Wolf of Wall Street

Der Film ist ein Exzess mit allen Höhen und Tiefen. Regie-Handwerk vom Feinsten mit einem tollen Soundtrack. Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio liefert eine ausgezeichnete schauspielerische Leistung. Die drei Stunden Laufzeit vergehen wie im Flug.

Hier noch ein paar positive Erwähnungen, die es zwar nicht in die Top 5 geschafft haben, uns aber trotzdem toll unterhalten haben:
Grand Budapest Hotel, Enemy, Edge of Tommorrow, Snowpiercer, Gone Girl, 12 Years a Slave, The Interview, Monsieur Claude und seine Töchter, Die Große Versuchung.

Eure Meinung?

Diese Liste spiegelt natürlich nur unsere persönliche Meinung wider. Solltet ihr also anderer Meinung sein, lasst uns wissen, welches eure Highlights und Enttäuschungen des letzten Jahres waren.

Bild: Originalfoto von „Her“ © Warner Bros Entertainment 

  • Gorana sagt:

    Von den Flops keinen einzigen gesehen … zum Glück in dem Fall. Mit den Tops bin ich mit denen die ich kenne einverstanden, die anderen sind bestimmt auch gut. ABER der beste Film des Jahres fehlt komplett. „Boyhood“. Die positiven Erwähnungen finde ich bis auf „Grand Budapest Hotel“ und „12 Years a Slave“ (die auf jeden Fall in die Top 5 gehört hätten) eher mittelmäßig. „Gone Girl“ und „Enemy“ muss ich noch nachholen.

    • Maximilian Feurstein sagt:

      Ich fand Boyhood zwar gut, aber ich konnte mich mit der Hauptfigur nicht „anfreunden“. Da hat mir seine „Before“-Trilogie deutlich besser gefallen. Leider darf ich nur 5 aussuchen, aber die beiden Filme sind dicht dahinter. Bei Gone Girl und Enemy (vor allem Enemy) gehen die Meinungen deutlich auseinander. Bin schon auf deine Kritik gespannt.

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