„Solange du immer weiter machst und Bier trinkst, ist alles gut.“

An drei Festivaltagen und Nächten spannt das Dynamo Festival, auf drei Bühnen über den ganzen Spielboden verteilt, einen weiten Bogen zwischen Unterhaltung mit Anspruch und enthemmter Party.

Mutiny on the Bounty kommen aus Luxemburg und man beschreibt das Quartett am besten so:
Math Rock trifft auf Elektronik. Ihre energiegeladene Performance hinterlässt Spuren, die man so schnell nicht wieder verwischen kann – denn tanzbare Gitarrenmusik gibt es nicht alle Tage.

Mutiny on the Bounty im Short-Interview

Die Meuterei beginnt am Freitag um 22.30 Uhr. Drummer und Sänger Sacha Falcone hat sich unseren Fragen angenommen:

Woran denkst du, wenn du „Österreich“ hörst?
Ich denke an ein wunderschönes Land mit einem tollen Akzent (lacht). Ich war schon ein paar Mal in Österreich und da gibt es einige großartige Plätze! Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir mit unserem neuen Album öfters in Österreich spielen können.

Welche Band des Line-Up willst du dir selbst ansehen?
Wir sind Neuem gegenüber immer offen und entdecken gerne uns unbekannte Bands. Wir werden auf jeden Fall versuchen so viele Bands wie möglich am Dynamo-Wochenende zu sehen.

Welches eurer eigenen Lieder kannst du nicht mehr hören?
Eigentlich kann ich sie alle nicht mehr hören (lacht). Versteh mich nicht falsch, wir lieben es, unsere Songs live zu spielen. Aber nachdem man sie im Studio beim einsingen, mixen und mastern bereits 100.000 Mal gehört hat, braucht man definitiv eine Pause um eine gesunde Distanz zu seiner eigenen Musik zu bekommen.

Wie lädst du nach dem Dynamo Festival deine Akkus wieder auf?
Wir sind momentan gerade auf Tour, also wird es wohl kein „Batterieaufladen“ geben. Solange du immer weiter machst und Bier trinkst, ist alles gut. Du kannst deine Akkus aufladen, wenn du wieder daheim bei deiner Familie bist.

Auf welche Leistung seid ihr besonders stolz?
Darauf, dass wir seit 10 Jahren eine Band sind, viele, viele Shows gespielt haben und die Bühne mit vielen unserer Lieblingsbands teilen durften. Unfassbar tolle Menschen auf der ganzen Welt zu treffen und einige davon als wirklich enge Freunde bezeichnen zu können ist wahrscheinlich das Allerbeste. So viele verschiedene Länder und Kulturen zu kennen macht dich sehr offen und aufgeschlossen. Es ist toll, wenn man 50 km aber auch 6.000 km von daheim nette Menschen kennt, die so verrückt und albern sind (im positiven Sinn), wie man selbst.

Gibt es etwas, das nur ihr könnt?
Ich z.B. kann sehr, sehr laut „YOOOOOOOO!“ rufen!

Was ist dein Lieblingsfilmzitat?
„Vatos Locos for ever!“ (Blood in, Blood out)

Foto: www.motb.net

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