„Für Mumford & Sons und Alt-J Konzerttickets würde ich nie Geld ausgeben.“

An drei Festivaltagen und Nächten spannt das Dynamo Festival, auf drei Bühnen über den ganzen Spielboden verteilt, einen weiten Bogen zwischen Unterhaltung mit Anspruch und enthemmter Party.

Die sechsköpfige Band könnte aus einem staubigen, von Gott verlassenem Nest in Tennessee oder Texas stammen – Polkov kommt aber aus Graz. Die Songs von Mastermind Laurenz Jandl erzählen von Computerspielhelden ebenso wie von Hermine Granger und Liebeskummer. Illustriert werden diese liebevoll gestrickten Geschichten von whiskygetränkten Pedal-Steel-Gitarren und einem wohltemperierten Slacker-Gestus.

Polkov im Short-Interview

Laurenz hat auf unsere Fragen erfrischend direkt geantwortet. Polkov spielen am Samstag um 21.30 Uhr.

Durchschnittlicher Kaffeekonsum eines Tages?
Jürgen trinkt 10 bis 16 Tassen – vorzugsweise Instantcoffee.

Wofür würdet du nie Geld ausgeben?
Für Mumford & Sons und Alt-J Konzerttickets.

Bei „Vorarlberg“ denke ich an?
The Sorrow.

Wie lädst du nach dem Dynamo Festival deine Akkus wieder auf?
Beim Sound-checken im Weekender-Club (13.4.).

Was ist dein Lieblingsfilmzitat?
„Not that I condone fascism, or any -ism for that matter. -Ism’s in my opinion are not good. A person should not believe in an -ism, he should believe in himself. I quote John Lennon, ‚I don’t believe in Beatles, I just believe in me.‘ Good point there. After all, he was the walrus. I could be the walrus. I’d still have to bum rides off people.“ aus Ferris macht blau.

Foto: Polkov © Rytis Šeškaitis

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