The Weight: »Es ist schon erstaunlich, wenn man mit ‚Bitte‘ und ‚Danke‘ konfrontiert wird.«

The Weight im Interview mit dem Ländle Magazin, Foto: Simon Anhorn

Die österreichische Band The Weight ist auf dem Vormarsch. Das 70er-Jahre-Glam-Rock-Quartett besteht aus den drei Vorarlbergern – Mose (Patrick Moosbrugger, Bass), Tobi (Tobias Jussel, Gesang und Orgel), Andy (Andreas Vetter, Schlagzeug) – und einem Südburgenländer – Michi (Michael Böbel, Gitarre). Am 11. August spielten sie im Rahmen des poolbar-Festivals in Vorarlberg und fanden davor Zeit, sich auf einen gemütlichen Plausch mit uns im Inatura-Garten zu treffen.

Eure Band besteht zu Dreiviertel aus Vorarlbergern, ich bezeichne euch jetzt einfach frech als Vorarlberger Band. Ihr lebt alle in Wien – seid ihr stärker in Wien verwurzelt oder herrscht der Vorarlberger Einfluss vor?
Tobi: Vor allem merkt man den südburgenländischen Einfluss (lacht).
Michi: Der ist absolut nicht wegzukriegen.
Mose: Das muss wahrscheinlich jeder für sich beantworten, aber ich persönlich fühle mich schon eher als Vorarlberger. Wir sind hier aufgewachsen und vor allem wegen der Musik nach Wien gezogen.

Kennt ihr drei euch auch schon aus der Zeit in Vorarlberg?
Mose: Ja, wir hatten hier schon zwei Bands miteinander. Mit denen haben wir in Wien auch weitergemacht: The Spouts, eine noch immer existierende Rock’n’Roll-Band, und Blite Heavell (Anm. d. Red.: Black/White Heaven/Hell).

Und Blite Heavell gibt’s nicht mehr?
Tobi: Wir haben sie zwar nie aufgelöst, aber sie ist jetzt ad acta gelegt. Aber auch Michi hatte interessante Vorgängerprojekte.
Michi: Ja, die Jugendsünden halt. Eine ziemlich laute Rock’n’Roll-Band – Schweinerock-Band eigentlich: Flesh Eating Mothers. Und eine Surfband.

Eine ganz andere Richtung also.
Michi: Ja, aber immer schon etwas ältere Musik, die heutzutage nicht mehr so präsent ist. Pulp Fiction-Musik (grinst)

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The Weight im Interview mit dem Ländle Magazin

Ihr habt euch ja bewusst entschieden, in Wien zu leben. Was ist an Wien besser?
Tobi: Das historische Erbe ist beeindruckend. Wenn man sich vor Augen führt, welche Bedeutung Wien einmal hatte – kulturell und wissenschaftlich. Aber irgendwie ist der Geist von früher schon noch ein wenig da. Und es ist wirklich international. Man hat die Möglichkeit, viele Menschen v.a. aus Europa kennenzulernen.
Andy: Ich finde auch, dass die Anonymität der Stadt etwas anderes ist. Hier in Vorarlberg kenn sich jeder. Für uns war es eine Zeit lang wichtig, uns abzukapseln. Das hat uns bei der Musik bereichert.
Mose: Tom Waits sagt in einem Lied »Never saw the East before I moved to the West.« und in unserem Fall ist es vielleicht umgekehrt. Wir wissen das Ländle vielleicht jetzt erst richtig zu schätzen, nachdem wir in die Stadt gezogen sind.
Andy: Die Lebensqualität hier ist schon etwas anderes.

Und was ist besser an Vorarlberg?
Tobi: Die Einkaufsmärkte. Sie sind in Wien zwar relativ gleich aufgebaut, aber das Personal ist hier viel freundlicher. Wenn man nach längerer Zeit wieder in Vorarlberg einkaufen geht, ist es schon erstaunlich, wenn man mit »Bitte« und »Danke« konfrontiert wird und nicht mehr »Außerdem?!« (alle lachen).
Mose: Ich hätte jetzt gesagt, der Kääs ist besser.

Michi, was ist für dich der größte Unterschied zwischen Vorarlberg und dem Burgenland?
Michi: Auf jeden Fall die Berge. Bergwandern ist etwas Ungewohntes für einen Südburgenländer, das ist super.

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The Weight im Interview mit dem Ländle Magazin

Was gehört für euch zum Fixprogramm, wenn ihr mal wieder hier seid?
Michi: Wir sind am Bodensee entlang geradelt. Die Landschaft und die Leute sind ganz anders als im Burgenland oder in Wien. Die Gegend bietet auch dadurch, dass man fast überall mit dem Rad hinkommt, viel mehr Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten.
Andy: Wenn man hier mit den ganzen Aktivitäten aufgewachsen ist, von Snowboarden bis hin zum Baden im Bodensee, fehlt einem das schon. Und man hat hier natürlich auch viel mehr Platz sich auszubreiten.
Tobi: Das Problem ist, man wird immer ein wenig faul. Egal wo man gerade ist, man nimmt die Möglichkeiten zu wenig wahr. Wien bietet viele kulturelle Aktivitäten, aber man geht trotzdem nie in eine Oper oder einen Musikverein. Wenn man dann nach ein paar Tagen wieder zurückkommt, denkt man sich: »Jetzt muss ich unbedingt auf ein Philharmoniker-Konzert!« Aus der Distanz lernt man die Dinge zu schätzen.
Andy: Es entwickelt sich auch schnell wieder diese Alltagsroutine, wo du gar nicht daran denkst oder keine Zeit hast, etwas zu unternehmen.
Tobi: Was an Wien noch gut ist, ist das Kulinarische. Es gibt eine größere Vielfalt an Wirtshäusern.
Mose: Und die Kaffeehauskultur! Für uns ist eigentlich ein Ritual, sich vor den Proben in ein Café zu setzen und …
Tobi: … einen Verlängerten trinken. Wenn’s schnell gehen muss, einen Espresso (lacht).

Welches Dialektwort lernt ihr Nicht-Vorarlbergern?
Michi: Das erste Wort, dass ich mir mit der Zeit angewöhnt habe, ist »Nej«. Und »as goht«. Die anderen haben versucht, mir »Äuôli« beizubringen (Anm. d. Red.: An dieser Stelle bekommt Michi Lob der anderen für seine perfekte Aussprache). Noch so Klassiker sind »loosa« und »lüüta«.
Andy: Wenn ich jemandem ein Dialektwort vorsage, ist es meisten »Äuôli«, weil ich mich darüber freue, dass sie es nicht aussprechen können.
Tobi: Du hast also einen sadistischen Zugang zu dem Ganzen (Gelächter).
Michi: Das ist ja der Grund für eurem Dialekt, oder?

»Gaadalaadalälla« ist ein sehr beliebtes Wort bei Nichtvorarlbergern.
Michi: Jaja, das ist auch schon gekommen. Noch so ein Wort ist »Pfättono«. Das ist die Dachrinne. Oder »Beckili«, das ist das Häferl.
Tobi: Der Michi lernt viel Luschnouarisch.

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The Weight im Interview mit dem Ländle Magazin

Wechseln wir das Thema, kommen wir zu eurer Musik. Ihr macht erdige Rockmusik, Glamrock der 70er mit einem Schuss Blues. Habt ihr Idole?
Tobi (lacht und zeigt auf die Shirts von Mose und Andy): The Who und Led Zeppelin.
Michi: Wir haben zwei Möglichkeiten, entweder zählen wir die auf, die niemand kennt oder die, die jeder an unserer Stelle aufzählen würde.

Ich bin für eine Mischung aus beidem.
Michi: Grand Funk Railroad ist eine Band, die uns stark beeinflusst, aber vielleicht nicht so bekannt ist. In Amerika sind sie noch immer groß, aber hier sind sie vielleicht schon etwas in Vergessenheit geraten. Super Liveband.
Andy: Wir sind breit gefächert, was unsere Einflüsse anbelangt. Aber unser Herz ist in den 70ern hängen geblieben. Das taugt uns einfach schwer. Das fing schon damals an, als Mose und ich eine Woodstock-VHS-Kassette in den Recorder geschoben haben und bei der geilen Mukke von Jimmy Hendrix weggeflogen sind. Später haben wir Rage Against the Machine gehört.
Tobi: 1965-75 ist glaube ich auch die geilste Zeit gewesen.
Michi: Ich sag ja immer 1955-85 (lacht). Ein bisschen in die 80s rein, ist auch nicht schlecht!

Die 70er und 80er erleben gerade ein Revival: In der Mode, mit Instagram, Sofortbildkameras, Vinyl. Auch der Film Kung Fury und die Vorarlberger Band Grizzley and the Kids reiten auf dieser Nostalgiewelle. Was macht für euch die Faszination aus?
Tobi: Ich glaube, dass man viel idealisiert. In dem 50ern war es die Monarchie und Heimatfilme mit Hans Moser haben die »gute Zeit« aufleben lassen. Vielleicht ist man mit der Gegenwart nicht ganz zufrieden?
Tobi: Die Band Creedence Clearwater Revival hatte in den 60ern auch schon eine Art Retroansatz. Wir setzen auf die Basics: Was macht eine geile Rockband aus? Schnörkellosigkeit. Das Echte. Die Leute suchen das Echte.
Michi: Das Wichtige ist das live Spielen. Nichts gegen elektronische Musik oder das Produzieren mit Synthies. Aber ich finde es interessanter, wenn vier Leute Instrumente lernen oder können müssen und gemeinsam spielen. Das berührt mich bei Musik am meisten. Giorgio Moroder-Produktionen (Anm. d. Red.: Moroder gilt als Erfinder der Synthie-Disco-Musik) oder Chic (Anm. d. Red.: bekanntester Hit »Le Freak«) sind auch cool, aber auf der Bühne stehen, Verstärker, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Orgel, Gesang, bäm!

Also Fehler akzeptieren und im Idealfall etwas daraus machen?
Michi: Genau, im Leben ist es auch so.
Mose: John Lennon-Zitat zum Thema: »Das Leben ist das, was passiert, während man Pläne macht.«

Ihr seid derzeit im Studio für euer Debütalbum. Nehmt ihr da auch alles gemeinsam auf?
Michi: Ja, Basic Records machen wir zusammen und dann schauen wir, wo wir noch Optimierungen vornehmen können. Aber unser Grundprinzip bei der Arbeit im Studio ist, auf dem Album super zu klingen, aber es zu schaffen, live noch einen draufzusetzen.
Tobi: Es kann natürlich anstregend sein, aber wenn das Konzert richtig geil war, tankt dich das auf. Danach denkst du dir: »Das ist einfach das Geilste, was du machen kannst.«
Andy: Wenn man von den Leuten positives Feedback bekommt, wenn sie nach dem Konzert zu dir kommen und dir sagen, dass es genial war … Du merkst, dass du sie mit deiner Musik emotional berührt hast – das ist eine super Bestätigung. Und die bekommst du nur live.
Mose: Live-Konzerte sind eine Ausdrucksform. Am Anfang war nichts und in gemeinsamer, schwerer Arbeit – es ist teilweise wirklich schwer, weil auch unser Songwriting gemeinsam stattfindet – entsteht etwas, auf das man stolz ist. Das ist auch so ein bisschen der Spirit aus den 70ern, dass die Musiker ihre Persönlichkeit nach außen getragen haben mit ihrer Musik. Ich kann zwar jetzt nur für mich sprechen, aber das ist auch ein Grund, warum mir moderne Musik zum Großteil nicht so gefällt. Ich bin zwar offen für neuen Sound, aber mit gefällt bedeutungslose Musik nicht. Musik muss Gewicht haben – The Weight halt (Gelächter).
Tobi: Bravo! Bravo!

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Wenn wir schon beim Thema sind: Ihr habt euch nach einem Song von »The Band« benannt. Eine Besonderheit dieser Band war, dass der Schlagzeuger der Leadsänger war. Kann Andy auch singen?
Michi: In den tiefen Lagen vor allem (lacht).
Andy: Tja, das müsst ihr beantworten.
Tobi: Wir sind ja gerade im Studio und unsere drei Stimmlagen sind eher höher angesetzt. Wenn wir dann noch eine besonders tiefe Stimme brauchen, ist Andy an der Reihe. Er hat eine dunkle Stimmfarbe, das ist cool. Reibeisen …
Mose: Um die Frage noch konkret zu beantworten: Wir haben alle vier schon live gesungen, also ja, er kann singen.
Andy: Passt, da bin ich konform (lacht).

»The Band« wurde vielen bekannt, weil Bob Dylan sie auf seine Electric-Tour mitgenommen hat. Mit welchen aktuelleren Bands könntet ihr euch vorstellen, auf Tour zu gehen? Gibt es auch aktuelle Idole?
Andy: Ich könnte mir eine Tour mit Deep Purple vorstellen.
Tobi: Aktuelle Bands (lacht)!
Andy: Ups.
Michi: Ich würde sagen, mit The Black Keys.
Mose: Weil du nach Idolen gefragt hast, ich denke, da müssen wir differenzieren. Auf Tour gehen könnte ich mir mit einigen aktuellen Bands vorstellen: The Rival Sons, The Answer. Diese Bands haben wahrscheinlich dieselben Idole wie wir und die sind eher in der Vergangenheit angesiedelt.
Tobi: Ja, bei zeitgenössischen Bands ist es schwieriger von Idolen zu sprechen. Die beeinflussen uns zwar schon, aber man hätte irgendwie ein ungutes Gefühl, sie als Idol zu bezeichnen. Das ist dann gleich so fanmäßig. Da hat man eine Art natürliche Distanz dazu.
Michi: Unsere Idole sind halt meistens schon gestorben (lächelt).

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The Weight im Interview mit dem Ländle Magazin

Ihr habt eure EP angeblich sogar auf Musikkassette verkauft, stimmt das?
Michi: Das stimmt, ja. Verlost haben wir sie.

Wieso setzt ihr auf ein Medium, das so schnell kaputt geht? Gibts da auch immer gleich einen Stift dazu geschenkt?
Tobi: Man kann sie ja vorher noch kopieren, wenn man ein Kassettendeck hat (lacht)!
Michi: Nein, wir haben einen Kopierschutz drauf (Gelächter).
Tobi: Naja, wir möchten die größtmögliche Bandbreite an Zielpublikum erreichen und vielleicht rennen da noch viele mit dem Walkman herum (grinst).
Andy: In Zeiten der digitalen Musik ist es einfach toll, wenn man verschiedene Medien anbieten kann. Die EP gibt es auch als Vinyl und CD.
Michi: Es verbindet doch auch mit der eigenen Generation. Ich zum Beispiel habe früher noch Tapes gemacht. Man musste sich richtig Zeit dafür nehmen, es war fast schon wie produzieren. Und am Ende hattest du dann das »Awesome Mixtape«. Das ist einfach was anderes als mit der Maus wo draufzuklicken und etwas runterzuladen. Du überlegst dir, was du drauf tust, es muss sich ja gut ausgehen mit der Länge.

Man muss rechtzeitig zum Aufnahmeknopf laufen, wenn ein gutes Lied im Radio kommt.
Michi: Genau!
Tobi: Und sie hatten einen Kopierschutz. Den habe ich immer auf meinen Märchenkassetten mit Tixo überklebt und angefangen zu überspielen.
Michi: Ich hab das mit meinen Alf-Kassetten so gemacht.
Mose: Bei mir war es Star Trek Enterprise!

Und du Andy?
Andy: Das darf ich eigentlich gar nicht sagen … Eigentlich waren es ja die Kassetten von meinem Bruder: Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen (Gelächter). Und David Hasselhoff »Looking for Freedom«.
Michi: Gott sei Dank hast du das jetzt vor mir gesagt.
Andy: Aber die ist blöderweise einmal auf der Armatur im Auto liegen geblieben und nach einem Tag in der Sonne hat David nicht mehr ganz so frisch geklungen.
Tobi: Ich hatte immer ein Oliver Onions-Tape dabei, wenn ich im Sommer mit dem Mercedes herumgefahren bin. Das war cool, Bud Spencer-Soundtrack (Michi stimmt Flying through the Air an).

Wie konsumiert ihr privat Musik? Kauft ihr euch Alben, wenn euch etwas Aktuelles gefällt?
Michi: Ich höre es mir zuerst auf YouTube an und wenn es mir gefällt, kaufe ich mir eine Vinyl. Wenn es mir extrem gut gefällt, aber es gibt keine Vinyl, dann lade ich es runter. Aber CDs kaufe ich mir nicht.

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The Weight im Interview mit dem Ländle Magazin

Ich habe gelesen, dass ihr eure Setlist mit der Schreibmaschine tippt. Stimmt das?
Tobi: Das wird schon zur Legende!
Andy: Da sind wir eigentlich spontan. Wir schreiben die Setlist immer erst kurz vor dem Auftritt, um das Konzert den Gegebenheiten anzupassen und nehmen das, was herumliegt. Wir hatten auch schon Pizzaschachteln als Setlist.
Mose: Und als wir einmal bei Simon (Anm. d. Red.: The Weight-Fotograf) waren, hatte er einen Tisch mit Schreibmaschine für uns vorbereitet. Am Computer bereiten wir das eigentlich nie vor.

Glaubt ihr, dass es in Zeiten von Woodstock einfacher war, Erfolg zu haben oder hat man mit den sozialen Medien eine größere Chance zum Durchbruch?
Mose: Die sozialen Medien und Plattformen wie z.B. Bandcamp bieten Bands viele tolle Möglichkeiten an, gehört und gesehen zu werden – auch ohne die ganze Musikmaschinerie. Aber der Markt ist dadurch heutzutage auch übersättigt, man findet sehr viel gute, aber auch viel schlechte Musik im Internet.
Tobi: Früher gab es einen klar definierten Weg, den man gehen musste, um es zu schaffen. Ein Plattenvertrag war z.B. unumgänglich, um Erfolg zu haben. Heute ist das nicht mehr so.
Mose: Früher setzte sich wahrscheinlich auch eher das durch, was gut war.
Tobi: Dafür haben die Plattenfirmen ausgesucht, was sie möchten und bestimmten damit den Markt.

AppleMusic und Spotify sind vielen Künstlern ein Dorn im Auge, weil sie an gestreamter Musik kaum etwas verdienen. Werdet ihr euer erstes Album auf Spotify stellen?
Mose: Darüber haben wir noch nicht diskutiert. Grundsätzlich möchten wir mit unserer Musik natürlich viele Menschen erreichen, aber über dieses Thema sollten wir in der Band definitiv noch sprechen.

Kommen wir zur letzten Frage: Hattet ihr einen Plan B, wenn The Weight nicht so geklappt hätte, wie ihr es euch vorgestellt habt? Musstet ihr, um eure Eltern zu beruhigen, einen soliden Beruf erlernen, bevor ihr Musiker werden durftet?
Tobi (lacht): Wir haben natürlich alle ein Leben neben der Musik, ob man von Plan B sprechen kann, weiß ich nicht. Mose schreibt gerade seine Masterarbeit und ich meine Diplomarbeit – das Bandprojekt verzögert die Geschichte vielleicht ein bisschen. Wichtig zu erwähnen ist, dass Mose kürzlich bei der NASA ein Praktikum absolviert hat.
Mose: Visiting Scientist hat das geheißen, um genau zu sein.
Tobi: Wir befinden uns momentan mit der Musik in einer ziemlich interessanten Phase und das genießen wir sehr.

 

Fotos: Simon Anhorn & Ländle Magazin

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