#LäuftBeiMir: Wet Hot American Summer – First Day of Camp

2001 gab es einen, in unserer Breiten eher unbekannten, Teenie-Film, der “Wet Hot American Summer” hieß. Dabei ging es um ein Sommer-Camp und dessen Betreuer im Teenager-Alter, u.a. dargestellt von den schon damals viel zu alten Paul Rudd, Janeane Garofalo, Bradley Cooper, Elizabeth Banks, Amy Poehler und viele andere mehr oder weniger bekannte Schauspieler. Der Film war, sagen wir mal „nett“.

Nun hat Netflix eine Serie aus der Filmvorlage gestrickt und den Großteil der Darsteller von damals dafür gewinnen können. Das Beste daran ist, dass die um 14 Jahre gealterten Schauspieler weiterhin 17-jährige Camp-Betreurer darstellen.

Darum geht’s (ziemlich spoilerfrei)

Die erste Staffel von „Wet Hot American Summer – First Day of Camp“ handelt, wie der Titel bereits verrät, vom ersten Tag des Camp-Lebens. Im Gegensatz zum Film: hier dreht sich alles um den letzten Tag.
Die Protagonisten stellen sich den typischen Herausforderungen eines Teenagers im Feriencamp: Erste Liebe, Sex, Abenteuer, Machogehabe, Autoritätsstreitigkeiten, Schwanzwitze usw. – hier sei nochmals erwähnt, dass diese Teenager, die z.B. bockig auf Anweisungen von der Campleitung reagieren, von Schauspielern um die 40 dargestellt werden, was allein schon lustig ist.

Elizabeth Banks wird uns als 24-jährige Journalistin vorgestellt, die eine Aufdecker-Story über das Camp-Leben schreiben möchte und sich undercover unter die Betreuer mischt. Zusätzlich bedroht ein Umwelt-Skandal inkl. Regierungsintrigen das Camp.

Das Ganze ist sehr übertrieben dargestellt und gespickt von absichtlichen Logikfehltern. Kurzum, wer auf den Humor von Slapstick-Komödien, wie die Nackte Kanone oder Die unglaubliche Reise in einem Verrückten Flugzeug steht, ist hier gold richtig. Wenn du aber Filme, wie Meine Frau, die Spartaner und ich gut findest, solltest du die Serie nicht anschauen, denn es gibt nur einen Furz-Witz und der ist auch noch lustig. (Es ist nicht die Furz-Anspielung im Trailer)

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Fazit

Auch wenn man den Film zur Serie vergessen kann, möchten wir euch „Wet Hot American Summer – First Day of Camp“ wirklich ans Herz legen. Bereits in der ersten Folge lacht man mehr, als im ganzen Film. Leider verfügt eine Staffel nur über acht Folgen, was wohl dem hohen Star-Aufkommen geschuldet ist. Netflix sei Dank kannst du aber alle sofort am Stück anschauen. Tu es!

Foto via Netflix

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