Rettet das Gsi: Schwieblacka

Rettet das Gsi: Schwieblacka

Schwieblacka sind auf unseren heimischen Wiesen, vor allem im Sommer, keine Seltenheit. Für viele sind sie fester Bestandteil von Kindheitserinnerungen und wurden von fast allen schon mal probiert.

Schwieblacka setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Das erste Wort, Schwie, kommt von »Schwein«, welches wir ganz sicher nicht näher erläutern müssen.

»Blacka« kommt vom deutschen Wort »Blacke«, welches hauptsächlich im Schweizer Raum noch verwendet wird. Als Blacke bezeichnet man grundsätzlich das Blatt von jeder Pflanze. Früher wurden Blacken von den verschiedensten Pflanzen oft zur Wundheilung eingesetzt. Auch Schwieblacka wird eine heilende Wirkung nachgesagt.

Das »Schweineblatt« hat seinen Dialektnamen vermutlich davon, dass es von keinem Tier gerne gegessen wird, außer vom Schwein. Oft wird diese Pflanze sogar extra als Schweinefutter angebaut.

Der säuerliche Geschmack ist zwar nicht jeder-manns Sache, aber viele Menschen mögen ein paar Schwieblacka unter anderem im Salat. Schwieblacka nennen unsere lieben Montafoner den Sauerampfer, auch »Suurampfa«, wie manch anderer sagt.

 

Rette auch du das Gsi!

Wenn du mehr alte Begriffe aus dem Vorarlberger Dialekt kennenlernen willst, besuche unsere Facebook-Seite.

Kennst du einen vergessenen oder nur noch selten verwendeten Begriff? Schick ihn (am besten inkl. Erklärung und Herkunftsgebiet) per Mail an uns.

 

Kommentar verfassen