Etwas eigenes mit vollem Herzblut schaffen

Zipfer geht seinen eigenen Weg beim Brauen. Und erzählt jetzt die aufregenden Geschichten von Menschen, die ebenfalls ihren eigenen Weg gehen. Hier erzählt Simon Tötschinger, Imker aus Leidenschaft, seinen eigenen Weg.

Simon startete seinen beruflichen Weg mit einer Lehre als Werkzeugmacher. Schon damals war er ein sehr zielstrebiger und disziplinierter Mensch. Doch schnell merkte er, dass ihn dieser Weg nicht glücklich macht. Der Drang, etwas Eigenes mit seinem ganzen Herzblut zu machen und seinen eigenen Weg zu gehen, wurde immer größer.

Als erstes kam Simon die Idee eine „Büffelzucht“ zu gründen, doch ohne finanzielle Mittel musste er diese Idee schnell wieder verwerfen. Auch die Idee T-Shirts zu designen verlief sich auf Wunsch der Eltern gleich wieder im Sand. Doch oft kommen die besten Ideen ganz unterwartet. Und so kam es, dass ihm sein Vater, eigentlich im Scherz, vorschlug, Bienen zu züchten. So könne Simon seine Verbundenheit zur Natur als auch seine Kreativität vereinen. Binnen weniger Sekunden war die Entscheidung getroffen. Simon war sich sofort sicher: „Ich gehe meinen eigenen Weg und werde Imker.“

Die darauffolgenden zwei Jahre waren hart. Denn neben seiner Arbeit machte Simon eine Ausbildung zum Imker. 2010 war es dann soweit und er beendete sein damaliges Arbeitsverhältnis. Seine Leidenschaft gehörte von nun an voll und ganz den Bienen. Ein halbes Jahr lang beschäftigte er sich intensiv mit der Gestaltung seines Honigs. Vom Namen „Lyly’s“, dem Logo, bis zum Etikett entwarf er alles selbst und konnte seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Und so wurden aus damals zwei Bienenstöcken heute insgesamt 150 – und 4,5 Tonnen Honig pro Saison. Heute weiß Simon, dass es genau die richtige Entscheidung war ins kalte Wasser zu springen und seinen eigenen Weg zu gehen. Und sich voll und ganz dieser einen Sache zu widmen. Denn seine Bienen überzeugen ihn jeden Tag aufs Neue, alles richtig gemacht zu haben.

 

MEINE HEIMAT UND MEINE LEIDENSCHAFT
ZUM SKISPORT ZU MEINEM BERUF ZU MACHEN BEDEUTET MIR ALLES.

Nach der Ausbildung als Einzelhandelskaufmann landete Sebastian durch einen glücklichen Zufall in der Schweiz und begann eine Lehre als Skibauer. Weiter führte ihn sein Weg nach Lech am Arlberg, wo er 3 Jahre lang Maßskischuhe herstellte. Doch irgendwann erkannte er, dass seine wahre Berufung eigentlich die des Skibauers ist.

Und so kam es dazu, dass er zum ersten Mal einen maßgeschneiderten Ski herstellte. Dieser, gelang ihm so gut, dass ihn eines Tages sogar jemand begeistert auf der Piste ansprach, woher er seinen Ski hätte. Daraufhin wagte er nun endlich den Schritt – und der ZiarmRocker war geboren.

Seit 2011 gibt es die ZiarmRocker Ski zu kaufen. Der Name ZiarmRocker ist Mundart und kommt natürlich, wie der Name vermuten lässt, aufgrund der Holzart zustande. Das Wort „Rocker“ leitet sich von der Bauweise des Skis ab. Für ein Paar Maßski benötigt er etwa 30 Arbeitsstunden, 18 Stück fertigt er jährlich mit jeder Menge Herzblut an.
Natürlich könnte er auch mehr produzieren, doch sein Anspruch ist enorm hoch und in jedem einzelnen Ski, steckt seine ganze Leidenschaft. Die übrige Zeit unterstützt er seine Schwester im Familienbetrieb oder ist am Berg, um neue Kraft zu tanken. Sebastians Handwerk wird von vielen Menschen geschätzt und auch er selbst ist sich sicher den richtigen Weg gegangen zu sein.

Foto: Zipfer

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