Frühstücksteam goes Kafi Franz

Früstüchsteam goes Kafi Franz
Einsatzort: Kafi Franz

Linsebühlstrasse 35
9000 St. Gallen
kafifranz.ch

Warum denn immer in Vorarlberg frühstücken gehen, wenn wir doch so grenznah wohnen? Da wir uns in der Schweiz lokalemäßig (noch) nicht so gut auskennen, musste Freund Google helfen. Die ansprechendste Website hatte das Kafi Franz, also rief ich dort an, um einen Tisch zu reservieren. Die Dame am Telefon sprach mich per Du an und notierte außer der Uhrzeit nur meinen Vornamen – das fand ich sehr sympathisch.

Die Anfahrt dauerte von Bregenz ca. 40 Minuten, genau die richtige Zeit, um ordentlich hungrig zu werden. Das Kafi Franz fanden wir dank Navi schnell und die Parkgarage war nur drei Gehminuten vom Lokal entfernt.

Im Café mit nostalgischem Charme angekommen, wurden wir sofort freundlich begrüßt und über die (wahlweise vegetarischen) z’Morgä-Kombis informiert. Wir bestellten alle vier Varianten, zusätzlich noch Cappuccino und Latte Macchiato. Kurz darauf hörten wir schon die Barrista frische Milch aufschäumen, der Kaffee selbst kam aus einer großen italienischen Espressomaschine – traumhaft.

Die etwas längere Wartezeit, bis das Frühstück serviert wurde, schlugen wir tot, indem wir in tollen Kochbüchern blätterten, die man – neben handbemaltem Geschirr und selbstgemachten Säften – kaufen konnte. Als wir unsere Speisen bekamen, verstanden wir auch, warum wir warten mussten: Alles wurde mit Liebe zubereitet und hübsch garniert.

Max schwärmte sogleich von seiner Brunchwaffel, Chris und Dominik waren kurzfristig neidisch, doch auch ihr Rührei schmeckte außerordentlich gut.

Ich bestellte mir neben einem z’Morgä-Plättli mit Käse noch ein Birchermüsli á la Franz. Es war besonders cremig und faszinierte mich aufgrund der Karottenstifte, die ich darin fand. Auf meinem Plättli waren neben zweierlei Käsesorten noch Sprossen, Rüablischeiben, getrocknete Früchte, Petersilie und eine Feige. Aus diesen Bestandteilen konnte ich mir ein ausgesprochen leckeres Brot belegen. Den Café-Betreibern liegt Qualität am Herzen, das sieht und spürt man.

Während ich noch mein Müsli auslöffelte, bestellten sich die Herren bereits Kuchen. Max entschied sich für den »legendären Schokokuchen« (glutenfrei), Chris für den russischen Zupfkuchen und Dominik nahm den Topfenkuchen. Ich bestellte mir eine hausgemachte Limonade nach Saison.

Unser Kellner war sehr fröhlich und zuvorkommend. So half er zum Beispiel einem Gast in die Jacke und entfernte einen Teppich, der verhinderte, dass die Haustüre von selbst zuging.

Wir waren satt und glücklich, hatten aber etwas Bammel vor der Rechnung – wir schätzten, dass wir zwischen 70 und 100 Franken weggefuttert hatten. Schön wär’s! Wir versuchten den Schock zu verbergen, als wir zu viert 130 Franken bezahlen mussten. Klar, die Schweiz ist teuer und ja, wir hatten ausgezeichnet gefrühstückt, dennoch kam es uns zu viel vor.

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Das Kafi Franz bekommt von uns 8,5 von 10 Punkten. Hier könnt ihr euch den Bewertungsbogen ansehen.

Unser Tipp

Am besten kombiniert man den Besuch des Kafi Franz mit einer Shoppingtour durch St. Gallen.

Unsere Bewertung

8 Gesamt

Kleine, aber feine Frühstückskarte + ausgezeichneter Service

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