Die Flop 5 Kinofilme 2017

Die Flop 5 Kinofilme 2017

Das sind die größsten Flops des vergangen Jahres. Vielleicht nicht finanziell, aber betreffend eurer wertvollen Lebenszeit – deshalb tut euch selbst einen Gefallen und lasst die Finger davon.

Wie bereits in unseren Top Five erwähnt, war das vergangene Kinojahr keine Glanzleistung. Das Wort »Durchschnitt« fasst es ganz gut zusammen. Natürlich kamen auch 2017 eine Menge unterdurchschnittliche schlechte Filme in die Kinos. Diese sehen wir uns nun an – besser gesagt, die Trailer davon sollten reichen.

5. Baywatch

Der Trailer hat mir wirklich Spaß gemacht, deshalb hab ich mich auf »Baywatch« sehr gefreut. Der Film möchte an den Stil und Erfolg des »21 Jump Street«-Remakes anknüpfen, das merkt man deutlich. Klappt aber nicht. Ein paar gute Witze sind dabei, leider werden sie bereits im Trailer verheizt (wie so oft). Der restliche Film ist leider ein Witz.

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4. Ghost in the Shell

Auch bei der Verfilmung des Kult-Mangas war anfangs die Hoffnung groß, jedoch machte sich bald Enttäuschung breit. Da rettet auch Scarlett Johansson im hautengen Strampler nicht viel. Es wirkt irgendwie so, als hätten die Macher die Vorlage nicht verstanden. Ein paar hübsche Shoots aus dem Original wurden für den Film nachgestellt, aber sonst ist die Seele der »Ghost in the Shell«-Mangas verloren gegangen. Was für eine Enttäuschung.

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3. XXX: Die Rückkehr des Xander Cage

»Tripple X« war mal richtig cool. Es gab sogar Typen, die sich das Tripple X-Logo in den Nacken haben stechen lassen – auch die waren irgendwie cool. Aber das ist verdammt lange her. Mittlerweile ist das eben erwähnte Tattoo ziemlich peinlich – und nun auch »Tripple X«. Vin Diesel wirkt den ganzen Film lang deplatziert und ausrangiert. Das liegt hauptsächlich daran, dass er schon etwas gealtert ist und sich schwer tut, mit den coolen Kids von heute mitzuhalten. Die dämliche Handlung tut ihr Übriges.

Lassen wir doch die Buchstabenfolge XXX in Zukunft dort, wo sie hin gehört, nämlich auf windige Pornoseiten.

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2. Deathnote

Wieder geht es um eine Verfilmung einer Manga-Serie, an die hohe Erwartungen geknüpft waren. Und wieder frage ich mich, wie man so eine grandiose Vorlage dermaßen in den Sand setzen kann. Aus einem genial kalkulierenden Hauptcharakter wird ein dämlicher Trottel, dem ein noch dämlicherer Trottel das Handwerk legen soll. Das Reizvolle an der Serie, das strategische Hin und Her der Hauptprotagonisten – weg, die moralischen Bedenken, die das Deathnote mit sich bringt – weg. Stattdessen konzentriert sich der Film hauptsächlich auf die Freundin des Hauptcharakters und wirkt eher wie ein Teenie-Drama. WTF? Das einzige, was man sich ansehen kann ist Willem Dafoe als Todesgott Ryuk.

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Eindringliche Warnung vor:

Natürlich gibt es noch viele andere schlechte Filme, um die ihr besser einen großen Bogen macht. Die folgenden Werke sind knapp an unsere Sammlung vorbeigeschrammt, aber trotzdem pure Zeitverschwendung:
Star Wars – Die letzten Jedi, Get Out, Kong: Skull Island, Der Schneemann, Life, Pirates of the Caribbean: Salazars Rache, Split

Aber nun, ohne weitere Umschweife – der größte Müll des Jahres 2017 ist:

Alien: Covenant

Ein neuer »Alien«-Teil – was kann da schon schief gehen? Alles. Die glorreichen Tage von »Gladiator«-Regisseur Ridley Scott sind längst vergangen. Scott konzentriert sich zur Zeit eher darauf, unglaublichen Mist zu produzieren. Spannung oder gar Horror kommt bei »Alien: Convenant« nie auf. Ridley Scott hat wohl vergessen, was den Gruselfaktor des ersten »Alien« ausgemacht hat. Kleiner Hinweis: Man sieht das Alien nicht ständig. Dämliche Charaktere, eine langweilige Hauptfigur und die erzwungene Verknüpfung zu »Prometheus« machen »Alien: Covenant« zum schlechtesten Film der Reihe. Ja, noch mieser als »Prometheus«. Sogar mieser als »Alien vs. Predator«.

Fotos: Warner Bros. Entertainment Inc., Blumhouse Pictures, Netflix, Paramount Pictures

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